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Bühne für heimische Künstler

So lief der erste Mühldorfer Kultursommer – Das kommt 2022

Mit Rockmusik der 60er und 70er Jahre beendet die „Hofkapelle“ den Mühldorfer Kultursommer. Die Mühldorfer Musiker spielen am Samstag am Stadtwall.
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Mit Rockmusik der 60er und 70er Jahre beendet die „Hofkapelle“ den Mühldorfer Kultursommer. Die Mühldorfer Musiker spielen am Samstag am Stadtwall.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Am Freitag (27. August) endet der Mühldorfer Kultursommer. Er steht ganz im Zeichen des Volksfest, das nicht stattfinden kann. Der Blick geht aber bereits ins nächste Jahr.

Mühldorf – Mühldorfer muss man nicht lange fragen, welcher Tag heute ist. Die Antwort käme schnell: Der Tag des Volksfestauftakts. Der fällt im zweiten Coronajahr genauso aus wie im ersten. Statt den Auftakt zu ihrer Wiesn feiern zu können, verabschieden sich die Mühldorfer an diesem Wochenende vom Kultursommer. Der steht am Freitag ganz im Zeichen des Volksfests, bevor er am Samstag auf der idyllischen Bühne am Stadtwaal mit Rockmusik zu Ende geht.

Typisch Volksfest: Goaßlschnoitzer ziehen am Freitag über den Stadtplatz, um Wiesnstimmung zu verbreiten. Angezapft wird trotzdem nicht.

Auch Michael Hetzl hätte am Freitag lieber sein erstes Fass als Bürgermeister angezapft, als das Mühldorfer „Volksfest to go“ zu verkünden. Trotzdem ist er beim Rückblick auf die vergangenen Wochen des Kultursommers mehr als zufrieden.

32 heimische Guppen auf den Bühnen

Um in Coronazeiten kulturelles Leben ermöglichen, hat die Stadt an verschiedenen Orten Bühnen aufgebaut oder Künstler zu Fuß durch die Altstadt geschickt. „Wir haben von allen ein sehr positives Feedback bekommen“, sagt Hetzl. Bei 22 Veranstaltungen sind nach seinen Angaben 32 Gruppen aufgetreten, ausnahmslos Musiker, Zauberer Trachtler oder Clowns aus Mühldorf und der Umgebung. „Die Künnstler haben es sehr positiv aufgenommen und angenommen“, sagt Hetzl.

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Das gilt auch für den Haberkasten, der heuer erstmals in diesem Umfang für heimische Aktuere geöffnet war. Sie konnten die Bühne nutzen, die die Stadt für das Sommerfestival aufgestellt hatte.

Alles von Rock bis Klassik

Dort gab es alles von Rockmusik bis Klassik zu hören. Für diesen Veranstaltungsort kann die Stadt Publikumszahlen nennen, für die übrigen nicht. Im Haberkasten kamen durchschnittlich 130 Besucher, 160 hätten Platz gehabt. Hetzl nennt zwei Gründe dafür, dass nicht mehr Besucher kamen. „Zum einen ist das Angebot in der Region sehr groß gewesen. Zum anderen waren die Leute wegen Corona zurückhaltend.“ Hetzl betont, dass es keine Coronafälle rund um die Veranstaltungen gegeben habe.

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Kulturreferentin Claudia Hungerhuber (SPD) hatte sich lange für den Kultursommer eingesetzt. „Es war das richtige Angebot zur richtigen Zeit“, sagt sie und beruft sich auf Rückmeldungen. Die Stadträtin hofft, dass es auch 2022 ein ähnliches Angebot geben wird. „ Wir haben gesehen, dass Mühldorf mit seinen Kulturschaffenden einen wahren Schatz hat und ein offenes Kulturangebot vom Publikum mit Freude angenommen wird.“ Für Hungerhuber war es auch ein Angebot, dass alle nutzen konnten, die sich sonst keine Kulturkarten für die ganze Familie leisten können.

Viele Möglichkeiten für heimische Künstler

Fest steht: Es gab lange keine so einfache und vielfältige Möglichkeit für heimische Künstler, aufzutreten. „Wir werden sicher unsere Erfahrungen daraus ziehen“, sagt Hetzl und bleibt zurückhaltender als die Kulturreferentin. Er könne sich vorstellen, die beliebte Bühne am Stadtwall wieder aufzustellen, unter Umständen mit einem neuen Konzept.

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Neben dem Kultursommer gab es das Sommerfestival im überdachten Haberkasten-Innenhof. Neun Künstler oder Gruppen spielten dabei vor 2136 Zuschauern. Obwohl Hetzl auch mit dem Festival zufrieden ist, spricht er von Zurückhaltung des Publikums. So hätten einige Künstler angeboten, zweimal aufzutreten, es habe aber zu wenig Nachfrage gegeben.

Das Programm des letzten Wochenendes des Kultursommer

Wiesnmusik spielt die Altmühldorfer Blaskapelle...

Das letzte Wochenende des Kultursommers eröffnen am Freitag von 17.30 bis 20 Uhr die Mühldorfer Stadtkapelle und die Altmühldorfer Blaskapelle, der Gebirgstrachtenerhaltungsverein Edelweiß Mühldorf und die Reichertsheimer Goaßlschnoitzer. Sie treten in dieser Zeit an verschiedenen Punkten in der Altstadtbereich auf. Vom Nagelschmiedturm spielen die Turmbläser, auch das traditionelle Böllerschießen findet statt.

und die Stadtkapelle Mühldorf.

Von den Beatles bis zu David Bowie

Am Samstag endet der Kultursommer mit Rockmusik der 60er und 70er Jahre. Die sieben Musiker der „Hofkapelle“ spielen Songs von den Rolling Stones, Deep Purple oder Queen, von David Bowie, Joan Jett oder den Beatles. Das Konzert beginnt um 18.30 Uhr. Da die Bühne nicht überdacht ist, nur bei trockenem Wetter.

Eintritt wie immer frei

Der Eintritt an beiden Tagen sie wie bei allen Veranstaltungen des Kultursommers frei.

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