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Mühldorfer Kultursommer

Ein Auftakt nach Maß: Musikalischer Sommertag in der Stadt Mühldorf begeistert die Menschen

Sorgten mit ihren kurzweiligen Auftritten für Begeisterung und mussten einige Zugaben geben: Die „Bavarian Immigrants“ präsentierten Couplets auf höchstem musikalischen Niveau.
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Sorgten mit ihren kurzweiligen Auftritten für Begeisterung und mussten einige Zugaben geben: Die „Bavarian Immigrants“ präsentierten Couplets auf höchstem musikalischen Niveau.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Danzl-Musi am Naglschmiedturm, Liedermachertexte am Altöttinger Tor, Couplets im Innstadtpark, ein Zauberclown am Stadtwall, dazwischen da und dort Blasmusik und Popklassiker an der Frauenkirche: Die Auftaktveranstaltung zum musikalischen Sommer in Mühldorf ließ keine Wünsche offen.

Mühldorf – Hatte Kulturamtsleiter Walter Gruber am Vormittag noch gebangt, ob das Wetter bis zum Ende mitspielen würde, konnte er am Ende des Tages aufatmen: Die über Mühldorf angekündigte Gewitterzelle blieb aus, sowohl am Vormittag, als auch am Abend begeisterten die acht Musikgruppen die Zuhörer in um den Stadtplatz herum.

Im Schatten der Frauenkirche: die Stadtkapelle Mühldorf.

Entsprechend zufrieden klingt Grubers Resümee: „Es war für uns Neuland, aber wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen!“ Gruber erzählt von einem Gänsehautmoment, als die Blaskapelle Altmühldorf vor dem Rathaus zu spielen begann. „Wie beim Standkonzert zu Volksfestzeiten!“

Smarte Liedermacher: Markus Frisch und Sebastian Dietl (von links) sind „Frida“.

„Walking Acts“-Konzept ist aufgegangen

Das Konzept der „Walking Acts “ sei aufgegangen, lediglich den Standort am Katharinenplatz bezeichnet Gruber in einer ersten Bilanz als mäßig geeignet. Nur wenige Besucher hätten sich in die Vorstadt begeben. Auf dem Stadtplatz hingegen, besonders aber im Grün des Stadtwalls, nahmen die Zuhörer die Angebote dankend an. Es sei zu überlegen, ob nicht der Haberkasten-Innenhof mit einer zusätzlichen Bühne eingebunden werden könne, so Gruber.

Auch interessant: Diskotheken in der Region warten seit über einem Jahr auf eine Perspektive

Bairisch-gemütlich präsentierte sich „Maxing Musi“. Das Quintett spielte auch lange nach dem offiziellen Ende weiter, machte es sich spielender Weise im Café Venezia gemütlich.

Stadt peilt jetzt regelmäßigen Turnus an

„Ich bin voll und ganz zufrieden darüber, wie es gelaufen ist“, zieht auch Bürgermeister Michael Hetzl (UM) ein positives Fazit. Im Laufe der Woche will man sich in der Stadt zusammensetzen und darüber sprechen, wie das sommerliche Musikprogramm weiter gestaltet werden kann. „Das hängt jetzt aber auch von den Künstlern und deren Verfügbarkeit ab“, sagt Hetzl. Gruber kann sich durchaus vorstellen, dass die „Walking Acts“ im zwei- oder dreiwöchigem Turnus stattfinden könnten. „Die Bühnen stehen, sie müssen nur mit Leben gefüllt werden!“

Nach fast einem Jahr Pause endlich wieder ein öffentlicher Auftritt: Die Blaskapelle Altmühldorf musizierte unter anderem vor dem Rathaus.

Lob von der Kulturreferentin

Kulturreferentin Claudia Hungerhuber (SPD) spricht von einem „wunderbaren und gelungenen Auftakt“ für den Sommer in Mühldorf. „Man erlebte eine Unbeschwertheit, die man schon lange nicht mehr gespürt hat. Die Kulturschaffenden haben sich gefreut, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können. Ihre Spielfreude hat die Zuschauer begeistert!“

Besonders freut sich die Stadträtin darüber, dass das monatelange Ringen um einen Kultursommer dieser Art nun so erfolgreich in die Tat umgesetzt worden ist. SPD-Stadträte hatten in einem Antrag die Idee vom „Sommer in der Stadt“ ins Rollen gebracht, der Stadtrat hatte daraufhin in der Märzsitzung einen entsprechenden Beschluss gefasst, dem die Vorstellung eines Alternativkonzepts für ein kulturelles Sommerprogramm von Kulturamtschef Walter Gruber in der Maisitzung folgte - und nun die konkrete Umsetzung: „Herzlichen Dank an alle Künstler und Akteure für ihren Einsatz und an das Kulturamt für die Organisation!“, so Hungerhuber.

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