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LANDESBUNDES FÜR VOGELSCHUTZ

Mühldorfer Kreisgruppe des LBV ruft zum Schutz heimischer Igel auf und gibt Tipps

Der Igel braucht Hilfe, um den starken Rückgang der Art aufzuhalten.
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Der Igel braucht Hilfe, um den starken Rückgang der Art aufzuhalten.

Die letzten warmen Tage haben nicht nur die Menschen vielfach in die Natur hinaus getrieben, sondern auch zahlreiche Pflanzen und Tiere zum Erwachen gebracht. Dazu gehören auch die Igel, deren Zahl in den letzten Jahren stark abgenommen hat.

Mühldorf –Die vergangenen warmen Tage haben auch die Igel zum Erwachen gebracht. Da deren Zahl stark abgenommen hat, hat sich in der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) eine eigene Gruppe von Mitgliedern gefunden, die hier Tipps gibt, wie ein gutes Miteinander mit dem stacheligen Gartenbewohner gelingen kann.

Tipp 1: Vorsicht mit Werkzeug: Igel halten ihren Winterschlaf gerne in Totholz- und Laubhaufen. Gartenbesitzer sollten deshalb beim Umschichten alter Gartenabfälle oder Zusammenrechen vorsichtig sein. Der LBV rät zudem, Mähroboter nicht nach Einbruch der Dämmerung arbeiten zu lassen. Ein dann nach Nahrung suchender Igel rollt sich bei Gefahr zusammen, wobei ihn ein Mähroboter schwer verletzen kann.

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Tipp 2:Verstecke schaffen: Reisighaufen sind beliebte Schlafplätze von Igeln und dienen auch Insekten und anderen Tieren als Unterschlupf.

Tipp 3: Kein Gift im Garten: Chemische Dünger, Insektizide oder Pestizide sind wie Schneckenkorn im igelfreundlichen Garten tabu. Kompost, verrotteter Mist oder Brennnesseljauche sind Alternativen.

Tipp 4: Igelfreundlich pflanzen mit Blumenwiesen, Hecken und Stauden. Angelockte Insekten sind wiederum Nahrung für Igel.

Tipp 5:Der beste Naturgarten hilft Igeln und anderen Tieren nichts, wenn sie nicht hinein können. Ein zehn mal zehn Zentimeter großer Durchgang in Bodennähe schafft Abhilfe. (re)

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