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Zahl der Priester geht zurück

Dekanatsversammlung Mühldorf wegen Corona online abgehalten

Das Online-Treffen des Dekanatsrats.
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Das Online-Treffen des Dekanatsrats.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Das Hauptthema des Abends gestaltete Dekan Eisenmann, es betraf den Personalplan 2030 der Diözese. Der zunehmen sich stärker bemerkbar machende Priestermangel wird Konsequenzen haben: Es braucht zukünftig neue größere Einheiten in der Diözes

Mühldorf – Nachdem Treffen mit mehreren Personen derzeit nicht möglich sind, hat es der Dekanatsrat Mühldorf nun geschafft, sich mittels eines Zoom-Meetings online zu treffen. Vorsitzende Christine Schmid bedankte sich für die technische Organisation dieser Veranstaltung bei Rudi Salfer und Michael Kulhanek, die aller mustergültig vorbereitet hatten.

Personalplanung im Mittelpunkt

Dekan Franz Eisenmann eröffnete die Versammlung mit einem geistlichen Wort: „Jesus Christus ist der gute Hirte, der uns begleitet – besonders jetzt, wo der Landkreis Mühldorf so hart von Corona getroffen ist.“

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Nachdem einige Teilnehmer über Erfahrungen aus ihren Pfarreien während der Pandemie berichtet hatten (von Radlouren über gebastelte Maibäume für Senioren bis hin zu Gottesdiensten im Freien) stellte sich mit Petra Sigrist die neue Geschäftsführerin des Diözesanrats für die Region Nord vor. Sie ist zwar seit 1. September 2019 im Amt, hatte aber noch keine Gelegenheit gehabt, sich vorzustellen. Petra Sigrist ist im Landkreis Fürstenfeldbruck beheimatet und ist für alle Gläubigen in der Diözese und deren Anliegen zuständig.

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Das Hauptthema des Abends gestaltete Dekan Eisenmann, es betraf den Personalplan 2030 der Diözese. Der zunehmen sich stärker bemerkbar machende Priestermangel wird Konsequenzen haben: Es braucht zukünftig neue größere Einheiten in der Diözese. Wichtig ist es laut Dekan Eisenmann, mit zu überlegen und selbst Ideen einzubringen.

Im Dekanat Mühldorf gibt es heute 8 Pfarrverbände und 10 Priester. Letztere werden auf 4 oder 5 Geistliche zurückgehen, die Zahl der Pfarrverbände ist noch offen. Die derzeitigen 12 anderen Mitarbeiter in den Pfarrverbänden werden sich auf 4 oder 5 reduzieren. Dies entspricht insgesamt in etwa fast einer Halbierung der Stellen. Dies bedeutet auch, dass vermehrt bereitwillige Laien gesucht werden, die Aufgaben in den Pfarrverbänden übernehmen, zum Beispiel Wortgottesdienste, Maiandachten oder Kreuzwege.

Leben in Jesu

Ein Hauptaugenmerk von Christine Schmid liegt auf dem ELIJA-Projekt, was „Evangelium leben in Jesu Auftrag“ bedeutet. Hier sollen mittels einer Ideenbörse Hilfen für die Praxis angeboten werden. Auf der von Sepp Sperr aus Ampfing bestens präparierten Homepage des Dekanatsrats werden Themen wie Fastenzeit, Maiandacht oder Kreuzweg mit Leben gefüllt, mit praktischen Beispielen versehen.

Mit Dr. Tobias Grill hatte der ebenfalls sich relativ neu im Amt befindliche Geschäftsführer des Kreisbildungswerks Mühldorf die Chance, sich zu präsentieren. Auch er berichtete von den erheblichen Einschränkungen durch Corona: Das KBW darf derzeit keine Präsenzveranstaltungen durchführen, schafft aber eine breite Infrastruktur für digitale Angebote.

Wahlen der Pfarrgemeinderäte

Barbara Pretzer berichtete zum Schluss aus dem Diözesanrat, auch dort hatte es eine Online-Veranstaltung gegeben. Deren Thema hatte „Pfarreien im pastoralen Ausnahmezustand“ gelautet. Es wurden die Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Erzbistum angesprochen, eine Videoschaltung berichtete über die Situation in der Partnerdiözese in Ecuador. Kardinal Marx referierte über den Missbrauchsskandal, die Aufarbeitung gehe weiter und werde vertieft.

Die Veranstaltung endete mit dem Hinweis auf zwei wichtige Termine für das Dekanat: Der allseits beliebte Dekanatsgottesdienst wird am Sonntag, den 8. August wieder stattfinden. Nach den Orten Inn, Autobahn und Berg ist die Lokalität aber noch offen.

Am Sonntag, den 20. März 2022 werden die Wahlen zu den Pfarrgemeinderäten über die Bühne gehen. Bereits jetzt beginnt die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten.

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