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Walpertskirchner Spange

Zugverbindung aus der Region Mühldorf zum Flughafen München rückt näher

Künftig sollen Züge aus der Region über die Walpertskirchner Spange zum Flughafen fahren können.
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Künftig sollen Züge aus der Region über die Walpertskirchner Spange zum Flughafen fahren können.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Mit dem Anhörungsverfahren für die Walpertskirchner Spange geht der Bahnausbau in der Region in die nächste Runde. Bis Ende Mai sind die Planunterlagen einsehbar.

Mühldorf – Es soll die Verbindung aus der Region zum Flughafen werden, der sogenannte „Erdinger Ringschluss“. Das Eisenbahn-Bundesamt hat jetzt das Anhörungsverfahren für die Walpertskirchener Spange zwischen Erding und der Bahnstrecke München – Mühldorf westlich von Thann-Matzbach gestartet.

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Mit dem Projekt soll die Schienenanbindung des Flughafens München in Richtung Südostbayern unter anderem durch den Neubau einer eingleisigen elektrifizierten Strecke verbessert werden.

Bürger können Planungsunterlagen einsehen

Für diesen rund neun Kilometer langen Streckenabschnitt beginnt nun Ende April die Öffentlichkeitsbeteiligung: Bürgerinnen und Bürger haben dann Gelegenheit, die Planunterlagen einzusehen und Einwendungen gegen das Vorhaben bei der Regierung von Oberbayern als zuständiger Anhörungsbehörde oder in den Kommunen, in denen der Plan ausliegt, einzureichen.

Die amtliche Bekanntmachung zum Anhörungsverfahren sowie der Link zu den Planunterlagen sind auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern einsehbar. Die Planunterlagen können demnach digital auf der Projekt-Webseite der DB Netz AG vom 26. April bis einschließlich 25. Mai 2021 aufgerufen werden.

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Zudem werden sie in den Städten Erding und Freising sowie in den Gemeinden Lengdorf, Walpertskirchen, Bockhorn, Oberding, Fraunberg, Langenpreising, Fahrenzhausen und Maitenbeth in Papierform öffentlich ausgelegt und können dort nach vorheriger Terminvereinbarung während der Dienstzeiten eingesehen werden. Nähere Einzelheiten zu Ort und Zeit der Auslegung geben die Gemeinden ortsüblich bekannt.

Einwendungen von Anwohnern werden gesammelt

Die Regierung von Oberbayern fungiert im Planfeststellungsverfahren als Anhörungsbehörde. In dieser Funktion sammelt sie Einwendungen und Stellungnahmen von Anwohner und Kommunen. Diese gehen zusammen mit den Aussagen der DB Netz AG und den Ergebnissen eines Erörterungstermins an das Eisenbahn-Bundesamt als zuständiger Planfeststellungsbehörde. Sie erlässt den Planfeststellungsbeschluss.

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