Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Drohne überreicht

Luftunterstützung für den Katastrophenschutz in der Region Mühldorf

Bei der Übergabe freuten sich (von links) Dennis Fröhlen (Dritter Vorsitzender THW-Stiftung), Bürgermeister Michael Hetzl, Albrecht Broemme (Ehrenvorsitzender THW-Stiftung), Florian Seemann (Ortsbeauftragter THW Mühldorf), Innenstaatssekretär Stephan Mayer, Bezirksrätin Claudia Hausberger und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber.
+
Bei der Übergabe freuten sich (von links) Dennis Fröhlen (Dritter Vorsitzender THW-Stiftung), Bürgermeister Michael Hetzl, Albrecht Broemme (Ehrenvorsitzender THW-Stiftung), Florian Seemann (Ortsbeauftragter THW Mühldorf), Innenstaatssekretär Stephan Mayer, Bezirksrätin Claudia Hausberger und Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber.

Der Katastrophenschutz im Landkreis Mühldorf erhält jetzt Unterstützung aus der Luft: Innenstaatssekretär Stephan Mayer und Albert Broemme, Ehrenvorsitzender der THW-Stiftung, überreichten dem Ortsverband des Technischen Hilfswerks mit Florian Seemann an der Spitze eine Drohne.

Mühldorf – Seemann freute sich auch über den Besuch von Landtagsabgeordnetem Dr. Marcel Huber, Bezirksrätin Claudia Hausberger und Bürgermeister Michael Hetzl. Vom Landratsamt war Christine Knoblauch gekommen, die dort unter anderem für den Katastrophenschutz zuständig ist.

Drohne soll bei Krisensituationen eingesetzt werden

Die Drohne soll beim THW dazu eingesetzt werden, sich bei Krisensituationen einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Eine Einsatzmöglichkeit sind beispielsweise Waldbrände, denn aus der Luft sind Brandnester besser zu erkennen. Auch bei Flutkatastrophen kann sich das THW den Einsatz der Drohne vorstellen, etwa um die Stabilität von Deichen oder Dämmen zu erkunden. Seemann brachte seine Freude über die neue Drohne zum Ausdruck und betonte, dass die Ortsgruppe sofort mit der Ausbildung einer Bedienmannschaft beginnen werde.

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Mühldorf finden Sie hier.

Seemann sprach von den vielen Aufgaben während der Pandemie, die das THW zusätzlich zu den regulären Anforderungen zu bewältigen hatte. Stolz berichtete der Ortsvorsitzende von wachsenden Personalzahlen und von der großen Motivation in der Ortsgruppe. Innenstaatssekretär Stephan Mayer erklärte, dass die THW-Stiftung nach dem Elbe-Hochwasser 2002 ins Leben gerufen worden sei. Damals sei ein so hohes Spendenaufkommen verzeichnet worden, dass Geld übrig geblieben sei. Ziel der THW-Stiftung sei es, innovative oder technologische Ansätze in die Tat umzusetzen, die der Bund finanziell nicht stemmen könne.

4400 Euro für Hightech-Geerät

Deswegen sei nun diese hochwertige Drohne nach Mühldorf gekommen, sie habe 4400 Euro gekostet. Das Gerät besitzt nach Angaben des Innenstaatssekretärs eine Wärmebildkamera, eine Videokamera und leistungsfähige Lautsprecher. Da die Technik das eine sei, es aber auch befähigter Helfer bedürfe, finanziere die Stiftung auch die Ausbildung des zukünftigen Bedienungspersonals.

Broemme war sich sicher, dass die Drohne häufig angefordert werden wird, sobald die Ausbildung des Bedienpersonals abgeschlossen ist. Broemme selbst hat einen Drohneneinsatz in einem Impfzentrum in Berlin erlebt, in das sich Tauben eingenistet hatten.

Sie haben eine Meinung zu diesem Thema? Klicken Sie hier und schreiben Sie uns einen Leserbrief.

Der Einsatz eines Falken war wegen der zahlreichen Leitungen und Kabel unmöglich. Eine Drohne, die mit Raubvogelstimmen durch die Halle flog, schaffte es, die Plagegeister zu verscheuchen.hra

Mehr zum Thema

Kommentare