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Mehr Bedarf wegen Neuregelung

Stadt Mühldorf braucht mehr Kindergartenplätze: Buben und Mädchen müssen in Container

Breites Protestbündnis gegen neues Kita-Gesetz in NRW
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Mehr Platz für Kinder: Die Stadt Mühldorf muss sich aufgrund des gestiegenen Bedarfs an Kindergartenplätzen mit Containern behelfen.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Weil die Stadt aufgrund einer Neuregelung beim Einschulungsalter mehr Kindergartenplätze braucht und der Kindergarten in der Ahamer Straße nicht bis September fertig wird, plant die Stadt Mühldorf die provisorische Erweiterung des bestehenden Kindergartens in der Waidbruckstraße.

Mühldorf – Weil der Kindergarten in der Ahamer Straße nicht wie ursprünglich geplant bis September fertig wird, plant die Stadt die provisorische Erweiterung eines bestehenden Kindergartens. Als Übergangslösung sollen in der Waidbruckstraße zwei Gruppen in Containern untergebracht werden, bis der Kindergarten in der Ahamer Straße fertig ist. 

Neue Regelung beim Einschulungsalter

Grund für den plötzlichen Mehrbedarf an Kindergartenplätzen ist eine Neuregelung beim Einschulungsalter für Kinder, der sogenannte Einschulungskorridor. Eltern können künftig für einen längeren Zeitraum wählen, ob ihr Kind schon zur Schule gehen soll oder nicht. Das trifft in Mühldorf auf 33 Kinder zu, die im kommenden Jahr weiterhin einen Kindergartenplatz brauchen. 

Planiert: Unmittelbar neben dem Kindergarten an der Waidbruckstraße in Mühldorf Nord sollen Container als Erweiterung aufgestellt werden.

Modul-Lösung mit 20 Containern

Die vorübergehende Erweiterung des Kindergartens geschieht durch 20 Container, die Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner als „Modul-Lösung“ bezeichnet. Sie funktioniert nach ihren Angaben nur im Zusammenhang mit dem Kindergarten Waidbruckstraße, der die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt; so gibt es in den Containern zum Beispiel keinen Bewegungsraum, für die Anlieferung des Essens oder die Waschmaschinen werde der Kindergarten genutzt. Im angebauten Modul selbst sind die Gruppenräume, Sanitärbereiche, Schlaf- und Nebenräume untergebracht. Die Stadt wolle die Container kaufen, weil sie derzeit sehr gefragt und deshalb kaum verfügbar seien. 

Stadt will Container kaufen

Sie können laut Weichselgartner auch für modulare Erweiterung von Kindergärten genutzt oder wieder verkauft werden. Viele Kommunen seien derzeit auf der Suche nach Containern, um ihre Kinderbetreuung zeitweilig erweitern zu können. Als Dauerlösung schließt Weichselgartner die Nutzung von Containern aus, weil sie vor allem aus energetischer Sicht auf Dauer nicht genehmigungsfähig seien. Der Stadtrat stimmte den Plänen einstimmig zu.

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