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U18-WAHLEN IM LANDKREIS

Mühldorf gibt auch Jugendlichen eine Stimme

Um die Wünsche und Sorgen der jungen Bürger geht es Initiatorin Sophia Aigner (links) vom Kreisjugendring Waldkraiburg, die gemeinsam mit Besa Murati, einem ehrenamtlichen Mitglied der Jugendpolitikgruppe, die Gedanken der Jugendlichen auf einer Tafel gesammelt hat.
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Um die Wünsche und Sorgen der jungen Bürger geht es Initiatorin Sophia Aigner (links) vom Kreisjugendring Waldkraiburg, die gemeinsam mit Besa Murati, einem ehrenamtlichen Mitglied der Jugendpolitikgruppe, die Gedanken der Jugendlichen auf einer Tafel gesammelt hat.
  • Kirsten Meier
    VonKirsten Meier
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In wenigen Wochen finden die Bundestagswahlen statt und wählen darf jeder Deutsche ab Vollendung des 18. Lebensjahrs. Doch auch Kinder und Jugendliche haben Wünsche, Sorgen und Ängste, die in der Politik nicht untergehen sollten. Deshalb erhalten heuer im Landkreis Mühldorf junge Menschen unter 18 die Chance ihre Stimme abzugeben.

Mühldorf/Waldkraiburg – Betreut wird das Projekt vom Kreisjugendring (KJR) Waldkraiburg unter der Leitung der 24-jährigen Sophia Aigner.

Gleichberechtigung, Verständnis, dass mehr auf die Bürger und speziell Kinder eingegangen wird und mehr für die Umwelt getan wird. Das sind einige Wünsche der jungen Menschen an die Politiker, wie sich bei einem Infostand des KJR zeigte.

Bislang gab es die U18-Wahlen nur innerhalb des KJR, doch das soll sich nun ändern. „In Kooperation mit dem Landkreis Mühldorf können erstmalig alle Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren im gesamten Landkreis an der U18-Wahl teilnehmen“, erklärt Aigner. Zwischen 14. und 17. September geben sie ihre Wahlunterlagen ab. Daraus ergebe sich „ein flächendeckendes Stimmungsbild von allen Jugendlichen im Landkreis“.

Dabei soll es nicht nur eine Wahlveranstaltung sein, sondern Ziel ist auch, Kinder und Jugendliche an die politische Bildung heranzuführen. Das Herzstück der U18-Wahl ist die selbstbestimmte Meinungsbildung und die Auseinandersetzung mit dem politischen System.

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Auf ihren Stimmzetteln können die jungen Wähler ihre Stimme für eine Partei abgeben. In den Schulen und Rathäusern sind Wahlurnen, in die sie die Stimmzettel einwerfen können. Das Ergebnis wird zwischen dem 17. und 19. September ausgezählt. Zur U18-Wahl sind etwa 6600 Kinder und Jugendliche berechtigt.

„Es wird immer wieder Infostände und Aktionen geben, wo sich die Kids zum Thema ‚Politik’ informieren können“, erklärt Aigner. Das soll die Entscheidung einfacher machen, welche Partei für sie in Frage kommt. Wie der Nachwuchs im Landkreis Mühldorf letztlich abstimmen wird, dürfte spannend werden.

Das Ergebnis wird am 19. September auf der Website des KJR und des Landratsamtes bekannt gegeben.

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