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Nach Evakuierung in Mühldorf

Einsatz abgeschlossen: Sprengkommando entschärft erfolgreich Fliegerbombe

Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
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Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
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Mühldorf -Am 27. April kam es zu einem Großaufgebot der Polizei an der Schorsch-Meier-Straße in Mühldorf am Inn nachdem eine Fliegerbombe bei Bauarbeiten gefunden wurde. Die Gegend wurde evakuiert, der Zugverkehr wurde eingestellt. Die Bombe wurde erfolgreich entschärft.

Update, 28. April, 15.27 Uhr - Nachbericht: Fliegerbombe in Mühldorf a. Inn erfolgreich entschärft

Bei Sondierungsarbeiten zur Erschließung des Neubaugebiets in der Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf a. Inn wurde am späten Dienstagnachmittag, den 27. April, eine amerikanische 465 kg-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Die Bombe war laut dem alarmierten Sprengmittelräumdienst aus München nicht mehr transportfähig und musste daher vor Ort entschärft werden.

Nach Festlegung des Gefahrenradius von einem Kilometer um den Fundort wurde daraufhin die bislang größte Evakuierungsaktion im Landkreis Mühldorf a. Inn eingeleitet. Insgesamt 3.100 Bewohnerinnen und Bewohner waren betroffen. Für die kurzfristige Unterbringung der Personen stand die Staatliche Berufsschule 1 in der Pilichdorferstraße sowie die Grundschule in Mößling zur Verfügung. Für die Verpflegung und die medizinische Betreuung sorgten die Hilfsorganisation BRK, Malteser Hilfsdienst und die DLRG vor Ort. Das Bahnhofsgebäude wurde gesperrt und Umleitungen wurden eingerichtet. Der Bahnverkehr wurde ab 19 Uhr auf unbestimmte Zeit eingestellt, der Luftverkehr über der Gefahrenzone gesperrt.

Die Evakuierung erfolgte mit Unterstützung von Polizeikräften der Landes- und Bundespolizei unter der Leitung der Polizeiinspektion Mühldorf a. Inn sowie der Feuerwehren, des THW und der Hilfsorganisationen BRK, Malteser Hilfsdienst und DLRG aus dem Landkreis Mühldorf a. Inn. Gegen 21 Uhr konnte nach Überflug eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera die vollständige Evakuierung bestätigt werden.

Pressemitteilung des Landratsamtes Mühldorf am Inn

Update, 22.42 Uhr - So erlebte ein Ehepaar die Evakuierung

Anwohner berichteten davon, kur vor der Evakuierung ununterbrochen Sirenen gehört zu haben. Man habe gleich gewusst, dass man nicht zuhause bleiben könne, so Ehepaar Andres aus Mühldorf. Landrat Max Heimerl betonte, es sei eine der größten Evakuierungen gewesen, die von Seiten des Landratsamtes je durchgeführt wurden.

Update, 22.36 Uhr - Zahlreiche Helfer werden noch versorgt

Die Anwohner, die in der Grundschule Mößling Unterschlupf gefunden hatten sind inzwischen alle wieder nach hause zurückgekehrt. Darunter befanden sich auch ältere Bürger, die vom Roten Kreuz transportiert wurden. Nun werden nur noch die zahlreichen Helfer, die teilweise aus Tittmoning angereist sind, mit Kaffee und Essen versorgt. Ein Mitarbeiter des BRK äußerte sich gegenüber einem Reporter von innsalzach24.de dahingehend, dass alle froh seien, dass der Einsatz so rasch beendet werden konnte und nun alle wieder heimkehren dürfen.

Update, 22.27 Uhr - Pressemeldung des Landratamtes Mühldorf

Am späten Dienstagnachmittag wurde bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in der Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord eine 465 Kilo schwere Fliegerbombe entdeckt. Bis 21 Uhr wurden rund 3000 Anwohner evakuiert. Nachdem alle Einsatzkräfte sich außerhalb des Gefahrenbereichs befanden, begann ab 21.07 Uhr das Sprengmittelräumkommando aus München mit der Entschärfung der Bombe.

Sowohl die Evakuierung als auch die Entschärfung der Bombe verlief problemlos. Insgesamt waren 274 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Polizei, der Hilfsorganisationen und der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Einsatz. Der Bahnverkehr wurde wieder freigegeben. Bitte informieren Sie sich über die Seiten der Bahn AG bzw. Südostbayernbahn über Ihre Verbindungen.

Ein ausführlicher Nachbericht erfolgt am Mittwoch.

Pressmeldung LRA Mühldorf

Update, 22.12 Uhr - Bombe erfolgreich entschärft

Die Weltkriegsbombe, die in Mühldorf gefunden wurde, wurde nach Informationen von vor Ort erfolgreich entschärft, die Anwohner können demnach wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch der Bahnverkehr soll in Kürze wieder freigegeben werden.

Update, 21.20 Uhr - Sprengkommando hat Entschärfung begonnen

Die Evakuierung des Gebietes um den Bombenfundort ist seit 21 Uhr abgeschlossen, alle Anwohner sind in Sicherheit gebracht worden. Direkt im Anschluss begann das Sprengkommando damit, die Bombe zu entschärfen. Eine Sprengung ist wohl nicht geplant. Das kann sich jedoch noch eine Weile hinziehen.

Update, 20.53 Uhr - Evakuierung läuft weiter

Derzeit laufen die Evakuierungsarbeiten noch auf Hochtouren. Die Anwohner aus dem Radius von etwa einem Kilometer rund um die Schorsch-Meier-Straße werden mit Bussen in die Turnhallen der Grundschule Mößling und der Berufsschule gebracht, wo sie vorübergehend den Einsatz abwarten sollen.

Update, 20.06 Uhr - Anwohner in öffentlichen Gebäuden untergebracht, Zugverkehr eingestellt

Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 Kilo schwere Fliegerbombe entdeckt. Ein Bombenräumkommando ist vor Ort. Ein Evakuierungsradius von einem Kilometer wurde festgelegt. Die Evakuierung durch Busse läuft. Die Anwohner werden gebeten, auf die Durchsagen der Einsatzkräfte vor Ort zu achten und nicht selbst per Auto das Gebiet zu verlassen.

Bombenfund in Mühldorf - Anwohner werden evakuiert

Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bombenfund in Mühldorf - Anwohner werden evakuiert

Sammelpunkt für die Anwohner zur Evakuierung ist die Mittelschule Mühldorf, Europastraße 3. Ab 18 Uhr fuhren die ersten Busse dort ab. Die Anwohner werden in die Grundschule Mößling, Auerstraße 5 in Mühldorf und in die Staatliche Berufsschule I in der Pilichdorfstraße 4 in Mühldorf verbracht. Ab 19 Uhr wird der gesamte Zugverkehr eingestellt. Umleitungen wurden seitens der Polizei eingerichtet.

Update, 19.10 Uhr - Bombenfund in der Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf: Bürgertelefon eingerichtet

Nachdem am späten Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in der Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt wurde, läuft derzeit die Evakuierung von rund 3000 Personen. Das Bahnhofsgebäude ist geräumt, der Bahnhof und das Parkhaus sind gesperrt.

Das gesamte Bahnhofsgebiet sollte großräumig umfahren werden. Das Landratsamt hat unter 08631/699425 und 08631/699415 ein Bürgertelefon für die betroffenen Anwohner eingerichtet.

Update, 18.20 Uhr - Evakuierung folgt: Bombenfund in der Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf a. Inn

Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt. Ein Bombenräumkommando ist vor Ort. Ein Evakuierungsradius von einem Kilometer wurde festgelegt. Die Evakuierung durch Busse läuft.

Ein Evakuierungsradius von einem Kilometer um den Fundort wurde festgelegt.

Die Anwohner werden gebeten, auf die Durchsagen der Einsatzkräfte vor Ort zu achten, und nicht selbst per Auto das Gebiet zu verlassen. Sammelpunkt für die Anwohner zur Evakuierung ist die Mittelschule Mühldorf, Europastraße 3. Ab 18 Uhr fahren die ersten Busse dort ab.

Fliegerbombe: Bombenräumkommando in der Schorsch-Meier-Straße in Mühldorf

Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Bei Bauarbeiten im Neubaugebiet in Nähe der Harthauser Straße in Mühldorf-Nord wurde eine 465 kg-Fliegerbombe entdeckt.
Fliegerbombe: Bombenräumkommando in der Schorsch-Meier-Straße in Mühldorf

Die Anwohner werden in die Grundschule Mößling, Auerstraße 5 in Mühldorf und in die Staatliche Berufsschule I in der Pilichdorfstraße 4 in Mühldorf verbracht. Ab 19 Uhr wird der gesamte Zugverkehr eingestellt.

Umleitungen wurden seitens der Polizei eingerichtet.

Erstmeldung:

Wie Herr Riedl vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von innsalzach24.de bestätigte, kam es am Dienstagnachmittag zu dem Großeinsatz der Polizei zusammen mit dem Landratsamt Mühldorf am Inn in der Schorsch-Meier-Straße. Bei Bauarbeiten wurde nach ersten Einschätzungen eine Bombe gefunden. Über die Beschaffenheit der Bombe konnten keine Details genannt werden.

In Kooperation mit dem Landratsamt Mühldorf am Inn wurde die Straße zur Klärung der Lage abgesperrt. Die Sperre dauert mit dem Stand 18 Uhr noch an. Eine Pressemitteilung des Landratsamtes soll folgen.

mda

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