Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


CORONA-LOCKDOWN UND EUROPA IM BLICK

Mühldorf/Altötting: Neujahrsempfang der FDP-Kreisverbände

Beim digitalen FDP-Neujahrsempfang der Kreisverbände Mühldorf und Altötting standen die Corona-Krise sowie die damit verbundenen Zukunftsperspektiven im Fokus.

Mühldorf/Altötting – Mühldorfs Kreisvorsitzende und Mitglied des Bundestages (MdB) Sandra Bubendorfer-Licht kritisierte die Planlosigkeit der Bundespolitik in der Pandemie. Sie forderte, den Bundestag besser in die Entscheidungen einzubinden.

Mühldorfs Landrat Maximilian Heimerl (CSU) verwies auf die Bedingungen in seinem Landkreis: Zwei Schlachthöfe sowie zahlreiche Behinderten- und Senioreneinrichtungen hätten die Entwicklung der Infektionszahlen stark beeinflusst.

Akzeptanz der verordneten Maßnahmen lässt nach

Die Akzeptanz der verordneten Maßnahmen sinkt Heimerl zufolge, weil die Bürger eine Ungleichbehandlung spürten: Der Einzelhandel müsse schließen, Supermärkte dürften das komplette Sortiment verkaufen. Er forderte schnellere Ausgleichszahlungen und zeigte sich zuversichtlich, dass im Frühjahr oder Sommer eine „vorsichtige Normalität“ einkehren werde.

Dem stimmte sein Altöttinger Amtskollege Erwin Schneider (CSU) zu, da in Kürze mehr Impfstoff zur Verfügung stehe. Das Pandemie-Management bezeichnete Schneider als gut, abgesehen von der Impfstoffversorgung. Letztgenanntes liege an der EU: „Es gibt keinen, der anschafft.“

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Mühldorf finden Sie hier.

Gemäß Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl (FM) wird es im Nachhinein viel aufzuarbeiten geben. Laut Waldkraiburgs Dritter Bürgermeisterin Karin Bressel (UWG) sei das öffentliche Leben eingeschlafen. FDP-MdB Thomas Hacker ist optimistisch, er hofft auf Lockerungen. Demonstranten in Russland, Belarus und Hongkong seien zu unterstützen.

FDP-Generalsekretär Dr. Volker Wissing forderte, im Hinblick auf Beschränkungen, die Parlamente stärker in Entscheidungen einzubinden. Um die hohe Staatsverschuldung aufgrund der Corona-Hilfen oder die Sozialversicherungsprobleme infolge der demografischen Entwicklung zu bewältigen, forderte Wissing, sich stärker dem „Wirtschaftswachstum“ und den damit verbundenen staatlichen Veränderungen zu widmen.

Corona-Mutationsgebiete Tschechien und Österreich

Der Vorstandsvorsitzende des Innklinikums Altötting-Mühldorf Thomas Ewald informierte über die Inzidenzzahlen in beiden Landkreisen und über die Patientenzahlen in den Krankenhäusern. Er verwies auf die Bedeutung der Nähe zu Tschechien und Österreich als Corona-Mutationsgebiete.

Die Kliniken seien an der Belastungsgrenze entlanggeschrammt, hätten die Versorgung aber immer gewährleistet, sagte Ewald. Er betonte die hohe physische und psychische Belastung aller Mitarbeiter, in Kliniken, in der Pflege und in der Verwaltung. Teilweise habe es kaum Erholungsphasen gegeben. Partiell mussten bis zu 100 Angestellte pro Tag vertreten werden.

Kommentare