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Entspannte Volksfest-Atmosphäre

Mit drei Schlägen ins Wiesn-Vergnügen: So lief der Auftakt zum Volksfest in Töging

Eins, zwei, drei – dann war erste Fass angezapft Von Links: Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Jungbräu Georg Hell, Bürgermeister Tobias Windhorst und Sebastian Hell mit einer Pressevertreterin.
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Eins, zwei, drei – dann war erste Fass angezapft Von Links: Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Jungbräu Georg Hell, Bürgermeister Tobias Windhorst und Sebastian Hell mit einer Pressevertreterin.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Er haut einmal drauf, dann ein zweites Mal, schließlich ein drittes Mal. Dann ein kurzes Innehalten, schließlich steht für den Bürgermeister fest: Der Zapfhahn sitzt! Unmittelbar danach ruft Dr. Tobias Windhorst in die Menge: „O‘zapft is!“ Und der Applaus in der Festhütte ist ihm sicher.

Töging – Nach zwei Jahren Pandemie ist die Freude in Töging groß, dass endlich wieder ein Volksfest stattfinden kann.

Schon beim Standkonzert der Musikkapelle Winhöring am Rathausplatz im Wechsel mit dem Spielmannszug aus Neuötting waren bei hochsommerlichen Temperaturen viele Besucher gekommen, um am Donnerstag am Rathausplatz bayerischer Blasmusik zu lauschen.

Prächtige Rösser beim Volksfestauszug, die plakativ das Riesenfass vom Hell-Bäu zogen.

Um 18 Uhr dann setzte sich der Volksfestzug in Bewegung, mitsamt sämtlichen Vereinsvertretern, Blasmusik und Trachtlern, die den Zug auch optisch bereicherten. Dann der große Augenblick, als Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst den Schlegel in die Hand nimmt und das erste Fass vom Hell-Bräu aus Altötting anzapft.

Drei Schläge – der letzte zur Sicherheit

Nach drei Schlägen erklärt der CSU-Mann das Volksfest im gemütlichen Stadl am Volksfestplatz für eröffnet.

Auf eine fröhliche und unbeschwerte Wiesn: (von links) Jungbräu Georg Hell, Bundestagesabgeordneter Stephan Mayer (CSU), Seastian Hell sowie Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst mit Tochter Eva.

Und er freut sich mit dem Bundestagsbageordneten der CSU Stephan Mayer, darüber, dass trotz der tropischen Temperaturen so viele Leute den Weg in den gemütlichen Stadl gefunden haben.

„Dass so viele Leute zugesehen haben und auch die Tatsache, dass sämtliche Töginger Vereine mit dabei waren, zeugt vom Zusammenhalt in der Stadt!“ Natürlich, ergänzt der Bürgermeister wie selbstverständlich, er hätte das Fass auch mit zwei Schlägen angezapft. Doch er wollte auf Nummer sicher gehen. „Da muss ja noch Luft nach oben sein!“, grinst er im Hinblick auf die Volksfeste, die da noch folgen.

Kevin Kühnert zum Ausklang

Zufrieden über einen gut besuchten Stadl zeigte sich sich auf die Wirtsfamilie Hell, die eigens für das Töginger Volksfest ein Bier gebraut hatte. „Fast sechs Prozent Alkohol“, verrät Jungbräu Georg Hell junor. 13,5 Prozent Stammwürze hat der Gerstensaft, den die illustre Gesellschaft ein ums andere Mal zum Prosit erhebt, wenn die Kapelle im Stadl, „d‘Rieder“ zum Prosit auffordert.

Glückseligkeit pur bei den Trachtlerkindern, die einen Fahrchip ergattert hatten.

Dieses Prosit wird in den nächsten Tagen noch einige Male zu hören sein. Denn bis Dienstag, 9. August, ist Einiges geboten auf dem Volksfestplatz.

Die Trachterjugend beim Prosten mit Limo: Bei 36 Grad Celsius ein willkommener Durtlöscher.

So spielt am Freitag, 5. August, die Band „Flashdance“ zur Unterhaltung auf. Am Samstag gastiert „Holzland Power“ im Stadl, jeweils ab 19 Uhr. Am Sonntag geht es um 11 Uhr los mit der „Schladl Musi“, ab 16 Uhr sorgen dann Sepp Eibelsgruber und seine Musikanten für Stimmung im Zelt.

Die Ehrengäste blieben bei hochsommerlichen Temperaturen aus. Der Festwirt spendierte die Brotzeit deswegen den Enzian-Trachtlern.

Zum Seniorennachmittag am Montag, 8. August, tritt ab 14 Uhr „de kloa Blasmusi“ auf. Ab 19 Uhr gibt es Schlager und mehr mit „Isar 4“. Zum Volksfestausklang am Dienstag, 9. August, gibt es ab 14 Uhr noch einen Kindernachmittag mit verbilligten Preisen, ab 15 Uhr spielt die „Berghammer Tanzlmusi“ auf und ab 17 Uhr wird zum „Tag der der guten Nachbarschaft“ geladen.

Auf Kollisionskurs: Nach zwei Jahren Pandemie hatten die Kinder und Jugendlichen große Spaß beim Autoscooter.

„Bernie & die drifters“ lassen den Abend dann musikalisch ausklingen.

Sportliche Verenkungen im Hupferl.

Auch Holetschek war schon da

Umrahmt wird das Volksfest traditionell durch politische Kundgebungen. Am Mittwoch war bereits der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek in Töging zu Gast.

Die Blaskapelle aus Winhöring spielte m Rathausplatz munter auf.
Der Spielmannszug aus Neuötting darf bei keinem Töginger Volksfestauszug fehlen.

Am Mittwoch, 10 August, kommt SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert in den Stadl (Beginn 19 Uhr).

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