Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Absolventen des Bildungszentrums der Handwerkskammer im Haberkasten ausgezeichnet

37 Meisterpreise verliehen

Als Beste unter den Besten geehrt wurden die Wirtschaftsinformatiker Ludwig Obermeier und Claudia Madl sowie Betriebswirt Gerhard Nickl. Ihnen gratulierten (von links) der Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer, Jochen Englmeier, Altöttings stellvertretender Landrat Stefan Jetz, Mühldorfs Landrat Georg Huber, die CSU-Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Mühldorfs Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer, Staatssekretär Bernd Sibler sowie Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch. Foto nl
+
Als Beste unter den Besten geehrt wurden die Wirtschaftsinformatiker Ludwig Obermeier und Claudia Madl sowie Betriebswirt Gerhard Nickl. Ihnen gratulierten (von links) der Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer, Jochen Englmeier, Altöttings stellvertretender Landrat Stefan Jetz, Mühldorfs Landrat Georg Huber, die CSU-Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Mühldorfs Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer, Staatssekretär Bernd Sibler sowie Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch. Foto nl

Mühldorf - 37 Meisterpreise der Bayerischen Staatsregierung hat Staatssekretär Bernd Sibler bei einer Feierstunde im Haberkasten an Absolventen der Fort- und Weiterbildungskurse des Bildungszentrums der Handwerkskammer verliehen. Die Energieberater, Betriebsinformatiker, Wirtschaftsinformatiker und Betriebswirte haben ihre Ausbildung in den vergangenen fünf Jahren mit überdurchschnittlichem Erfolg abgelegt und wurden daher mit dem Staatspreis ausgezeichnet.

Der Meisterpreis sei die "Meister-Plus-Auszeichnung" betonte der Leiter des Bildungszentrums, Jochen Englmeier, da der Meisterbrief die Voraussetzung sei, die Weiterbildung überhaupt antreten zu können. Das Teilnehmerfeld der Kurse der Handwerkskammer rekrutiere sich daher auch nicht nur aus dem Handwerk, sondern auch aus Industrie und sogar aus dem Bankwesen.

Bis zu 800 Unterrichtseinheiten berufsbegleitend zu absolvieren, sei eine mehr als ehrenwerte Leistung, betonte auch Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner. Und gerade das Handwerk sei der Leistungsträger der Gesellschaft. "Ohne das Handwerk haben wir niemanden, der die Theorie qualitativ umsetzen kann", sagte sie. Das Handwerk sei der "stille Riese der bayerischen Wirtschaft",

198000 Handwerksbetriebe mit 810000 Beschäftigen generieren neun Prozent des Gesamtumsatzes in Bayern. Und diese Betriebe bilden mit 78500 Lehrlingen 31 Prozent aller deutschen Azubis aus und leisten somit einen großen Beitrag zur deutschlandweit niedrigen Quote der Jugendarbeitslosigkeit von nur drei Prozent.

Damit das auch in Zukunft so bleibe, und vor allem die Region von hochqualifizierten jungen Leuten profitieren könne, die auch nach ihrer Ausbildung in der Region bleiben, setze sich der Landkreis für Bildungseinrichtungen vor Ort ein, erklärte Landrat Georg Huber. Da sei das Bildungszentrum der Handwerkskammer ein sehr erfolgreicher Baustein. Darüber hinaus aber brauche die Region auch eine akademische Bildungseinrichtung, betonte Bürgermeister Günther Knoblauch.

Da sei das Projekt Raitenhaslach bei Burghausen auf einem guten Weg, so Staatssekretär Bernd Sibler, um zur Weiterbildung im beruflichen Bereich auch den akademischen Bereich sicherzustellen. Lebenslanges Lernen sei unabdingbar in einer Zeit, in der sich das Wissen der Welt alle drei Jahre verdopple und in einer Zeit, in der sich Deutschland auf einen dramatischen Fachkräftemangel zu bewege. Deshalb halte die Staatsregierung zum einem am gegliederten Schulwesen fest, um das Richtige für jeden Einzelnen vorzuhalten - nicht das Gleiche für alle. Zum anderen müsse die ländliche Region im Besonderen gefördert werden, um das Handwerk als Leistungsträger der Gesellschaft zu stärken. nl

Kommentare