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Verbot für Fahrradfahrer

Am Verbotswall absteigen - Statt alles zu verbieten, könnte Mühldorf Mülleimerdeckel kaufen

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Markus Honervogt
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Am Mühldorfer Stadtwall ist fast alles verboten. Schilder tun das auch kund. Dabei gäbe es viel bessere Möglichkeiten das Verbotswesen gewinnbringend für alle Bürger einzusetzen, meint Autor Markus Honervogt

Historisch betrachtet dienten Wallanlagen der Verteidigung einer Stadt. Auch in Mühldorf. Sie schützten die Mühldorfer vor räuberischen Übergriffen, sagen wir mal: der Erhartinger. Wobei die geschichtlich kaum belegt sind. Vielleicht schreckte die nördlich lebenden Rittersleut‘ ja schon allein die Existenz der Mühldorfer Wehranlage ab.

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Im Laufe der Geschichte wurden aus den Wällen in fast allen Städten Parks, eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Auch in Mühldorf, wo der Stadtwall trotzdem weiter dem Schutz der Bürgerschaft vor illegalen Biertinkern, Entenfütterern und Radlfahrern dient. Wohl nirgends in der Stadt ist die amtlich verfügte Verbotsdichte so hoch wie unter den schattigen Bäumen und so gut mit allerlei Schildern dokumentiert. Das neueste ist ein Radfahrverbotsschild an einer Stelle, wo‘s Radeln ohnehin verboten ist.

An dieser Stelle müssen Fahrräder absteigen – wie immer das gehen mag.

Verkehrsminister Volker Wissing hat letzthin übrigens verkündet, ein Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen sei nicht möglich, weil es nicht ausreichend Schilder gebe. Vielleicht sollte der Mann mal in Mühldorf nachfragen und der Stadt ein paar Schilder abkaufen. Die Stadt könnte ihrerseits das Geld in den Schutz ihrer Bürgerschaft investieren. Zum Beispiel durch den Kauf krähensicherer Mülleimerdeckel.

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