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MIT EINEM GIGABIT PRO SEKUNDE INS INTERNET

Engelsberg treibt Breitbandausbau voran

Beim Spatenstich zum weiteren Breitbandausbau: Michael Wegner (von links), Norbert Kreier und Georg Selbertinger alle drei von der Telekom, Bürgermeister Martin Lackner, Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer, Daniel Artmann von der atene Kom.
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Beim Spatenstich zum weiteren Breitbandausbau: Michael Wegner (von links), Norbert Kreier und Georg Selbertinger alle drei von der Telekom, Bürgermeister Martin Lackner, Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer, Daniel Artmann von der atene Kom.
  • VonGundi Gillitz
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Die Gemeinde Engelsberg gibt Vollgas:. Mit dem Spatenstich startet die Gemeinde den Breitbandausbau für den Teilabschnitt II. Damit sollen Bürger nächstes Jahr flächendeckend ein schnelles Internet haben, Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde sollen dann auch im Außenbereich möglich sein.

Engelsberg – Der Breitbandausbau ist ein wichtiges Thema für Gemeinden. Gerade im ländlichen Raum sei eine gut ausgebaute Internetanbindung ein enorm wichtiger Standortfaktor, sagte Bürgermeister Martin Lackner. Wie wichtig ein starkes, stabiles Netz sei, habe zusätzlich die Corona-Pandemie verdeutlicht.

Leitungslänge von59 Kilometern

Der Ort Engelsberg, die Ortsteile Offenham, Wölkham und Neuwölkham sind bereits über das örtliche Antennenanlagennetz sehr gut versorgt, ein Teil des Außenbereiches wurde ebenfalls bereits mit schnellem Internet versorgt. Hierfür wurde die Förderung der bayerischen Staatsregierung in Anspruch genommen.

2017 war der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrinth mit seinem Amtsvorgänger Dr. Peter Ramsauer im Engelsberger Rathaus, um den Förderbescheid für zu übergeben. „Jetzt geht es um die Umsetzung, die Telekom hat den Auftrag dazu bekommen“, sagte Bürgermeister Lackner. Insgesamt werde eine Leitungslänge von 59 Kilometern verbaut, 15 Verteilerkästen werden entstehen.

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Rund 160 Haushalte haben dann die Möglichkeit, schnelles Internet zu nutzen. Der Bereich von Bennoberg über Schabing nach Dunstenstein wird im Bauabschnitt II angeschlossen. Die Inbetriebnahme des Netzes ist für das zweite Quartal 2022 geplant.

Bei diesem Projekt ergibt sich eine Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 2.151.100 Euro, der voraussichtliche Zuschuss beträgt 1 .075.544 Euro aus den Bundesmitteln und 645.326 Euro aus dem Landesförderprogramm. 430.230 Euro bringe die Gemeinde auf, erklärte Lackner. Die letzten Planungen und Trassenbesichtigungen sind erledigt, sodass es nun losgehen kann. 2022 soll dann das gesamte Gemeindegebiet mit schnellem Internet versorgt sein.

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Für die Gemeinde Engelsberg ist der Breitbandausbau ein finanzieller Kraftakt. „Ohne entsprechende Förderprogramme wäre ein flächendeckender Ausbau undenkbar“, sagte Lackner. In den gesamten Breitbandausbau, insbesondere im Außenbereich, investiert die Gemeinde etwa 850.000 Euro. Damit verbessert die Gemeinde ihre Infrastruktur und stärke den der Standort Engelsberg.

Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Ramsauer (CSU) sprach von einem gewachsenen Verhältnis zu diesem Projekt. Er berichtete kurz, wie so ein Wertschöpfungsobjekt in die Wege geleitet wird, mit der Planung, der Erarbeitung der Förderrichtlinien bis hin zur Umsetzung. „Die Politik will nicht nur die Metropolen, sondern auch den strukturschwachen, ländlichen Bereich fördern. Nicht nur die Ortskerne, sondern auch bis zum letzten Gehöft“, erklärte Ramsauer. Auf diese Weise sollen Gewerbe und Arbeitsplätze in der Fläche erhalten werden und zur Landesentwicklung beitragen.

Finanzieller Kraftakt

Daniel Artmann, von der Firma atene Kom, der Agentur für Kommunikation und Fördermittelberatung, sah im Breitbandausbau ein enorm wichtiges Zeichen für die Zukunft, um konkurrenzfähig zu bleiben, insbesondere auf dem Land. Der große finanzielle Kraftakt könne nur miteinander gestemmt werden. „Wenn alles ineinander greift, ist das auch zu schaffen.“

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Norbert Kreier, Regionalmanager der Telekom bedankte sich für die langjährige Zusammenarbeit mit der Gemeinde: „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gebaut.“ Ab dem zweiten Quartal 2022 betrage das maximale Tempo beim Herunterladen bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.

Damit hätten Kunden den schnellsten Anschluss für gleichzeitiges Streaming, Gaming und Homeoffice. Insgesamt profitieren davon 160 Haushalte. „Wir treiben den Ausbau schnell voran, die Beeinträchtigungen für die Anwohner halten wir so gering wie möglich und gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor“, erklärte Kreier. Kommunen wie Engelsberg müssten den Ausbau aktiv angehen, nur so klappt das.

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