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Vielfalt des Instruments

Masters of Bass 2022 in Mühldorf - Ode an den Kontrabass

Der Belgier David Desimpelaere (rechts) unterhielt das Publikum mit fröhlichen Klängen. Pianist Thomas Hartmann begleitete die Kontrabassisten während des Abends.
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Der Belgier David Desimpelaere (rechts) unterhielt das Publikum mit fröhlichen Klängen. Pianist Thomas Hartmann begleitete die Kontrabassisten während des Abends.

Rund 50 Musiker auf der Bühne unterhalten das Publikum im Haberkasten. Den Abend beendet ein Quartett mit Queens „Don’t Stop Me Now“

Mühldorf – Rund 50 Kontrabassisten standen auf der Bühne im Haberkasten. Mit der Basshymne startete der Abend vor 160 Gästen. Kinder vom Grundschulalter an musizierten gemeinsam mit Musikern und Professoren.

Der Abend holte das Instrument in den Vordergrund und zeigte die Vielfalt des Instruments. Claus Freudenstein, Initiator und Organisator der Basstage, führte durch den Abend.

Stück von Rachmaninow

„Superstar am Bass“, wie Freudenstein die junge Niederländerin Sasha Witteveen bezeichnete, spielte Rachmaninows romantisches Stück Vocalise sowie eine moderne Komposition von Xavier Foley mit Klängen aus R&B, dem Chinesischem sowie Irischen.

Die Gäste warten, bis die Bassistin den letzten Ton gespielt hat, die Augen öffnet und so die Erlaubnis zum Klatschen gibt. Ebenso vertieft spielte Esra Gül. Mit ihren wohlig warmen Klängen umarmte die türkische Musikprofessorin das gesamte Publikum.

Gefühlsbetonter Vortrag

Gefühlsbetont, aber auch kraftvoll spielte David Desimpelaere, Professor für Kontrabass am Königlichen Konservatorium von Gent in Belgien und Solobassist beim „Luzerner Sinfonieorchester“. Schließlich begeistert auch der aus Rumänien stammende Petru Iuga.

Den Abend beendete ein Quartett mit Queens „Don’t Stop Me Now“. Freudenstein lud nach dem Konzert die Gäste ins Mühldorfer Café Cappuccino zu Austausch und eigens gebrautem „Baravian Bass Beer“.

Weitere Kulturberichte

Pianist Thomas Hartmann begleitete die Kontrabassisten während des Abends, an dem übrigens ein E-Bass nicht fehlen darf. Der US-Amerikaner Raoul Walton amüsierte mit seinem musikalisch umgesetzten Vater-Sohn-Verhältnis. Der Streifzug durch die Vielfältigkeit des Kontrabasses weckt weiteres Interesse an dem Instrument, das gar nicht in den Hintergrund gehört.

Esra Gül tanzte und umarmte ihr Instrument zu türkischen Melodien.

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