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Mast wird kommen

Einen neuen Standort für den Sendemast braucht die Telekom in Ampfing. Die Gemeinde macht sich nun daran, einen geeigneten Platz ausfindig zu machen.

Ampfing - Der Mobilfunkanbieter Telekom hat die Gemeinde informiert, dass nach Auflassung der Sendestation auf dem BayWa-Turm eine neue Sendeanlage notwendig ist, um das Gemeindegebiet abdecken zu können. Wunsch der Telekom wäre eine Sendeanlage in der Nähe des bisherigen Standortes. Die Anlage wird rund 25 Meter hoch sein.

"Durch den Mobilfunkpakt hat die Gemeinde nur Möglichkeiten zur Einflussnahme auf dieses Vorhaben, wenn sie sich am Verfahren beteiligt. Ansonsten hätte die Telekom freie Hand. Und eine Fläche, beispielsweise im Bahnhofsbereich, wird die Telekom sicherlich ohne Probleme bekommen", so Bürgermeister Otmar Wimmer in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Er schlug daher vor, dass die Gemeinde die Möglichkeit der Verfahrensbeteiligung wahrnimmt. "Wir können - ableitend aus dem Gutachten des Münchner Umweltinstitutes aus dem letzten Jahr - drei alternative Standorte im nordöstlichen Gemeindegebiet anbieten. Die Grundstücke sind alle im Eigentum der Gemeinde. Diese Frage wäre also kein Ablehungsgrund für den jeweiligen Alternativstandort", so Wimmer.

Auch die Gemeinderäte Dietrich Hübner (SPD) und Rainer Stöger (Bündnis 90/Die Grünen) plädierten für einen neuen Standort, der "möglichst weit weg ist von der Wohnbebauung". Zur Untermauerung der von der Gemeinde vorgeschlagenen Alternativstandorte bedarf es einer erneuten Untersuchung. "Wir wollen diese drei Standorte gleich für alle vier Mobilfunkanbieter abklären lassen und versuchen, die Vertragslaufzeiten für alle Anbieter in Gleichklang zu bringen", so Wimmer.

Einstimmig beschloss das Gremium, für knapp 10000 Euro erneut das Münchner Umweltinstitut mit dieser Untersuchung zu beauftragen, und sich in das Verfahren einzubringen. hai

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