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Malawi-Hilfe Schwindegg aus der Taufe gehoben

Der Vorstandder Malawi-Hilfe (von links) mit Konrad Ess, Manfred Kiefer, Josef Zirnbauer und Stefan Krieg. Friedrich

Schwindegg – Nachdem Konrad Ess im vergangenen Jahr in das bitterarme südostafrikanische Land Malawi gereist war, wollte er den Bürgern in der Stadt Ngala helfen.

Was dort am meisten fehle, sei frisches Trinkwasser. Zwar könne aus vorhandenen Brunnen einige Monate mit Handpumpen Wasser geschöpft werden, aber in der heißen Zeit versiegen diese. Eine Felsbodenplatte verhindert, dass man zu dem Grundwasser weiter unten kommt. Diese Bodenplatte zu durchbohren, dafür fehle es an geeigneten Geräten. Zwar befindet sich der Malawi See in der Nähe der Stadt, doch dieses Wasser ist aufgrund von Keimen und Bakterien nicht genießbar. Nach seiner Rückkehr aus Afrika setzte sich Ess mit Verwandten und Freunden zusammen. Sie waren begeistert von der Idee, zu helfen und einen Verein zu gründen.

Ess hat sich vorgenommen, vorerst fünf Brunnen für rund 7000 Menschen zu bauen. Kosten pro Brunnen: 5000 bis 6000 Euro. Zuerst muss vor Ort ein Brunnenwart ausgebildet werden, der auf Sauberkeit achtet und sich um die Wartung kümmert. Ein Wasser-Gremium habe sich dann um den laufenden Betrieb zu kümmern und den Wasserpreis, pro Familie, festzulegen. Ein kleiner Betrag sei nötig, um den Brunnenwart und die Wartungskosten zu bezahlen.

Um die ganze Sache umsetzen zu können, organisierte Konrad Ess im Bürgerhaus eine Versammlung, um einen Verein zu gründen. Nachdem die Satzung abgesegnet wurde, wurde der Vorstand gewählt: Konrad Ess wurde Vorsitzender, Manfred Kiefer sein Stellvertreter, Josef Zirnbauer Kassier und Stefan Krieg Schriftführer. Der Monatsbeitrag wurde auf zwei Euro festgelegt. Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden und die Gemeinnützigkeit beantragt werden, um dann Spendenquittungen ausstellen zu dürfen.

Zum Abschluss der Versammlung meldete Ess schon einen ersten Erfolg: Er hatte genug Geld gesammelt, um die ersten beiden Brunnen zu bauen. tf

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