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Töginger präsentieren ab Sonntag, 3. März, künstlerisches Schmuckstück

Ludwigs Truppen im Museum

Bunt und außergewöhnlich: Die Töginger Ausstellung.  Foto re
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Bunt und außergewöhnlich: Die Töginger Ausstellung. Foto re

Töging - Viele Jahre suchte Herbert Matejka nach der Lage des Schlachtfelds von 1322. Dann fand er auf der Flur "Totenpoint" bei Schoßbach mehrere hundert Relikte (Pfeilspitzen, Armbrustspitzen, Schlachtbeile, Hufeisen, Steigbügel), die Beleg für die Lage eines Teils des Schlachtfeldes sind.

Die Truppen Ludwigs kamen aus nördlicher Richtung und so kann gefolgert werden, dass die Fundstellen auf der Flur Totenpoint den rechten Flügel seiner hier bereitgestellten und den Angriff beginnenden Truppen kennzeichnen. Durch den Eisenbahnbau und spätere Bebauung der Örtlichkeiten ging viel verloren, aber durch weitere zahlreiche Einzelfunde kann man die Ausdehnung des etwa 2000 Meter breiten Schlachtfeldes rekonstruieren.

Die Funde Matejkas befinden sich in der Archäologischen Staatssammlung München, aber ein kleiner Teil kann jetzt im Töginger Heimatmuseum der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Als Ergänzung zu den Funden Matejkas ist ein Modell der Burg Dornberg zu sehen, das Jochen Klinkhart 1985 im Maßstab 1:500 schuf. Von der Burg sind keinerlei Abbildungen bekannt, abgesehen von der schemenhaften Darstellung auf der Karte des Philipp Apian. 1973 fand Herbert Matejka auf dem Gebiet des Dornberg eine Tontafel mit der bildlichen Darstellung einer mittelalterlichen Burg. Wenn man das Relief mit der heutigen Geländeformation und den noch erkennbaren Grundrissen vergleicht, kommt man zu dem Schluss, dass es sich um eine Ansicht aus nordöstlicher Richtung handelt.

Die Ausstellung wird außerdem mit sechs großformatigen Kopien von Bildern des der Graphikers Otl Aicher (1922-1991) ergänzt.

Erstmals zu sehen ist die Ausstellung am Sonntag, 3. März, von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. re

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