Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Licht und Schatten beim TuS

Nach der Umstrukturierung der vierköpfigen Vereinsspitze bei den Neuwahlen des Vorjahres bilanzierte diesmal Florian Gaspar als Vorsitzender des Turn- und Sportvereins (TuS) das Wirken des Vereinsrats. Allerdings gelang es diesem nicht, den Mitgliederschwund zu stoppen.

Mettenheim – Ungeachtet dessen blickte der TuS-Spitzenfunktionär Florian Gaspar bei der Jahresversammlung optimistisch auf die anstehenden Neuwahlen 2020, da mit der Neubesetzung der Abteilungsleiter-Posten bei den Stockschützen mit Peter Herrmann und beim Tennis mit Stefan Kastenhuber hoffnungsvolle Signale gesetzt wurden. Gerade in Zeiten oft mangelnder Bereitschaft, Ehrenämter zu übernehmen, wertete der Redner das als erfreuliche Entwicklung.

Allerdings mussten Gaspar und seine ambitionierten Mitstreiter die bittere Pille sinkender Mitgliederzahlen schlucken, denn statt 371 (2018) Sportlern trainieren aktuell nur noch 337 im Verein. Besonders schmerzhaft dürfte der Austritt von 26 Kindern und Jugendlichen speziell im Bereich Jugendfußball sein. Diesen Aderlass bedauerte der Zweite TuS-Vorsitzende und Abteilungsleiter Fußball Ambros Seelos, der den Schwierigkeiten durch Kooperation mit anderen Vereinen und der kompletten Integration der Jugend in den Spielbetrieb begegnen will.

Insgesamt 19 Jugendtrainer (nur einer mit Trainerschein) geben ihr Bestes, lobte Gaspar die Betreuung des TuS-Nachwuchses und würdigte zugleich die Unterstützung der Jugendarbeit durch die Gemeinde, den Freistaat und Sponsoren. Trotzdem werde der TuS wieder für seine Jugendarbeit vom 3. bis 19. Mai sammeln gehen, kündigte der Vereinsvorsitzende an und das, obwohl die Abteilungen äußerst sparsam mit ihren finanziellen Mitteln umgingen.

Zusätzlich belastet den Vorstand laut Gaspar seine Verantwortung für die Erhaltung vorhandener Gebäude und Liegenschaften. Statt sich vorrangig um sportliche Belange zu kümmern, stünden beispielsweise die Erneuerung der Stromversorgung im Sportheim und die Sanierung der Stockschützenbahnen zum 40. Gründungsjubiläum der Abteilung auf der Tagesordnung.

Daneben stemmte der TuS 2018 dringende Neuanschaffungen. So erwarb er fünf Tischtennisplatten. Nach einigen Anläufen fand sich überdies ein neuer Pächter für die Sportgaststätte in Gestalt des ehemaligen Fußball-Jugendleiters Jürgen Hauke mit Partnerin Gabi. Florian Gaspar dankte der ehemaligen Vereinswirtin Petra Mörle für ihre zwölfjährige Tätigkeit.

Neben sportlichem Einsatz zeigten die TuS-Mitglieder auch gesellschaftliches Engagement, wie die Berichte aller Abteilungen bewiesen. So beteiligten sich ihre Vertreter unter anderem an der Faschingsparty „Reset-Time“, am Bürgerschießen, an der Christbaumversteigerung oder dem Ferienprogramm. Das wusste auch Bürgermeister Stefan Schalk in seinem Grußwort zu schätzen, bevor er Fragen des Vereins beantwortete. Die berührten das Projekt „Mehrzweckhalle“, das wegen zu erwartender Fördermöglichkeiten und eines noch ausstehenden Gutachtens, ob der Zweckmäßigkeit einer Sanierung oder eines Abbruchs des Gebäudes ruht. Angesprochen wurde auch die teilweise Übernahme der Reparaturkosten für die Asphaltbahnen der Stockschützen, die bei der Gemeinde beantragt werden müssen.

Als weiteres Thema beschäftigte die Versammlung die von Anwohnern kritisierte Ruhestörung durch die Stockschützen. Dem gelte es, durch die Einhaltung der abgesprochenen Zeiten entgegenzuwirken.

Kommentare