Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Volleyball

Letztes Auswärtsspiel bei der „Affenbande“: Mühldorf muss beim FT Freiburg antreten

Ob da ein Blockspieler, in diesem Fall Mühldorfs Tom Brandstetter (links) reicht? Freiburgs Diagonalspieler Paul Botho ist immerhin 2,08 Meter groß, seine Formwar zuletzt immer besser geworden.
+
Ob da ein Blockspieler, in diesem Fall Mühldorfs Tom Brandstetter (links) reicht? Freiburgs Diagonalspieler Paul Botho ist immerhin 2,08 Meter groß, seine Formwar zuletzt immer besser geworden.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
    schließen

Der TSV Mühldorf hat ein anspruchsvolles Restprogramm in der 2. Bundesliga. Fritz Vähning ist dann nicht mit dabei, er trainiert mit der Nationalmannschaft

Mühldorf – Einmal noch eine lange Anfahrt und dann gibt es nur noch Heimspiele: Zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison müssen die Volleyballer des TSV Mühldorf in den Breisgau reisen, zum FT 1844 Freiburg geht es am heutigen Samstag. Danach stehen nur noch Heimspiele an, sechs an der Zahl, bis dann am 25. April der finale Spieltag gegen Leipzig in der Mittelschulturnhalle stattfindet.

Kräftezehrende Ausäwrtsspiele

Aufatmen also bei Trainer Michi Mayer, der von kräftezehrenden Fahrten spricht, wenn er auf die Saison zurückblickt. „Da geht auch immer ziemlich viel Zeit drauf“, sagt Mayer mit Blick auf die vier- bis fünfstündige Anfahrt nach Freiburg. Was ihn in der Freiburger Halle erwartet, ist eine Mannschaft, die ihm so gar nicht schmeckt. „Eine kleine, spielstarke Mannschaft, so wie wir. Das liegt uns nicht“, meint Mayer. Zwei individuell sehr starke Spieler seien zuletzt nicht erste Wahl auf dem Feld gewesen, das macht Mannschaft homogener und schwieriger zu bespielen, meint Mayer.

+++ Volleyballberichte aus Mühldorf lesen Sie auch auf unserer Themenseite. +++

Dass die Mühldorfer das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatten, habe daran gelegen, dass die Innstädter damals überragend gespielt hätten. „Aber am Samstag sind wir Außenseiter“, stapelt Mühldorfs Trainer tief.

Zied Chalghmi fällt weiterhin aus, wird nach Ansicht Mayers in diesem Jahr auch nicht mehr wegweisend eingreifen können, da nur noch vier Wochen lang zu spielen sind. Der Trainingsrückstand sei kaum aufzuholen, meint Mayer. Dasselbe gilt für Jonathan Helm, der ebenso verletzungsbedingt nicht trainieren kann.

Mit den drei „B“ über die Außenpositionen

Also verlässt sich Mayer wieder auf seine drei „B“: Bartsch, Brandstetter und Besenböck, die über die Außenpositionen Druck gegen die selbst ernannte „Affenbande“ erzeugen sollen. Affenbande – so nennt sich das Team des FT Freiburg, in dessen Halle einige Palmen stehen, so viele, dass sie an einen kleinen Dschungel erinnern. „Daher der Name“ erklären die Freiburger, die zuletzt etwas Pech hatten. Denn die letzte Partie, bei der Punkte verteilt wurden, liegt zwei Wochen zurück. Vergangenes Wochenende musste die Partie gegen den TV Bliesen wegen eines Schadens am Hallenboden abgebrochen werden. 1:1 war es nach Sätzen gegen die Bliesener gestanden, im dritten Durchgang stand es 13:13 als der Schaden kein Weiterspielen mehr zuließ. Das Verletzungsrisiko wäre zu hoch gewesen, lautete die Begründung zum Spielabbruch.

Nichts war es also mit der möglichen Aufstockung der Punktzahl bei den Freiburgern, die aktuell mit 24 Punkten hinter Mühldorf auf Rang zehn zu finden sind. Mühldorf hat sich auf Platz acht festgespielt mit 33 Zählern, sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Dresden und nur zwei Punkte hinter den Siebten von den L. E. Volleys. Was ist da noch möglich in noch verbleibenden sieben Spielen, in denen theoretisch noch 21 Punkte auf das Konto fließen könnten? Mayer gibt dazu keine Prognosen ab. „Wir haben den Klassenerhalt schon sicher. Das ist die Hauptsache. Ob es am Ende dann ein neunter, ein achter oder ein siebter Platz ist, spielt keine Rolle!“ Ihm sei wichtig, dass seine „Burschen“ wie er sie immer nennt, ein gutes Volleyballspiel bieten und das bis zum Schluss.

Einige Alternativen– auch über die Mitte

„Wir sind fit, können auch genügend Alternativen aufbieten“, freut sich Mayer auf die Partie am Samstagabend (20 Uhr, Livestream auf sporttotal.tv). Über die Mitte seien zwar David Fecko und Flo Gschwendtner gesetzt. „Doch auch Charles Kahn hat wieder hervorragend trainiert, wird seine Einsatzzeit bekommen.“ Mit Luis Großmann, eigentlich Diagonalspieler, stünde eine weitere Alternative zur Verfügung. Zuletzt sehr stark, aber diesmal nicht dabei ist Fritz Vähning. Der 16-Jährige befindet sich gerade im Training mit der U 17-Nationalmannschaft, wird bis 4. April nicht zur Verfügung stehen, weil er ein Vier-Nationen-Turnier in Italien spielen wird.

Druckvolle Aufschläge mit im Gepäck

„Wir sind fit und wollen auch das letzte Auswärtsspiel gewinnen“, sagt Fabian Bartsch kämpferisch. Und das soll mit druckvollen Aufschlägen geschehen. „Wir müssen verhindern, dass die Freiburger Schnellangriffe aufbauen können, dass sie gezwungen werden, hoch über die Außenposten zu spielen.“ Da allerdings wartet mit Paul Botho ein Gigant. 2,08 Meter ist der Diagonalspieler groß, der im Hinspiel nur sporadische Einsätze hatte, mittlerweile aber erste Wahl geworden ist. „Vor dem habe ich keine Angst“m sagt Trainer Michi Mayer. Und auch Fabian Bartsch sagt. „Der schlägt hoch ab, vielleicht sogar über den Block, aber ziemlich linear. Wir können ihm mit einer guten Verteidigung den Zahn ziehen!“

Kommentare