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Zwei Zwischenfälle

Lauthals „Allahu Akbar“ gerufen: Polizeibekannter Syrer läuft wild durch Demo in Mühldorf

Versammlungsleiter Florian Feuerer (Bildmitte) muss sich dafür verantworten, dass er bei Spontanumarmungen von einem seiner Order nicht sofort eingeschritten ist.
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Versammlungsleiter Florian Feuerer (Bildmitte) muss sich dafür verantworten, dass er bei Spontanumarmungen von einem seiner Order nicht sofort eingeschritten ist.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Bei der ansonsten friedlich verlaufenen Anti-Corona-Demo am Sonntag am Stadtplatz gab es nach Angaben der Polizei zwei kleinere Zwischenfälle. Weil sich Menschen umarmt hatten, bekamen sie Platzverweise ausgesprochen. Das sagt die Polizei dazu.

Mühldorf – Wie Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidiums mitteilt, riss bei der Demonstration, zu der Florian Feuerer unter dem Motto „#Standup“ eingeladen hatte, ein in Mühldorf lebender Syrer unvermittelt seine Gesichtsmaske runter und rannte wild durch die Reihen der Demonstrierenden. Mehrmals habe er dabei „Allahu Akbar“ (Gott ist am größten) gerufen. Die Polizeibeamten seien sofort eingeschritten und hätten den Störenfried in Gewahrsam genommen. Es handle sich um einen Mann, der wegen Betäubungsmittelkriminalität der Polizei bekannt sei.

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Syrer wieder frei – aber Polizei beobachtet ihn

„Der Mann leistete heftigen Widerstand und machte gesundheitlich keinen guten Eindruck, weshalb er ins Krankenhaus gebracht wurde“, berichtet Sonntag. Eine Gefahr für die Allgemeinheit sei von ihm nicht ausgegangen. Weil er keine Straftat begangen habe, sei er inzwischen wieder auf freiem Fuß gesetzt worden, er werde aber weiter beobachtet.

Platzverweise nach Umarmungen und Händeschütteln

Und noch einen Vorfall gab es: Nachdem ein Ordner zum Ende der Veranstaltung durch die Menge gegangen war, Hände geschüttelt und maskenlos Teilnehmer willkürlich umarmt hatte, schritt die Polizei ebenfalls ein. Um eine mögliche Corona-Infektion nachzuverfolgen, habe die Polizei die Personalien der Umarmten aufgenommen, außerdem wurden drei Platzverweise ausgestellt.

Florian Feuerer muss mit Konsequenzen rechnen, weil er nicht eingegriffen hat

Weil Versammlungsleiter Florian Feuerer die Umarmungen nicht sofort unterbunden hätte, müsse auch er möglicherweise mit Konsequenzen rechnen. Laut Polizei könnte es sein, dass er künftig keine Versammlungen mehr durchführen darf. Die Details würden mit der Versammlungsbehörde abgesprochen, teilt Sonntag mit.

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