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2,8 Millionen Euro Baukosten

„Lasset die Kinder zu mir kommen“: Einweihung der Kinderkrippe Obertaufkirchen

Vor der neugebauten, dreigruppigen Kinderkrippe: Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue), die Leiterin der Kinderwelt St. Martin Maria Grundner-Klobe, Landrat Max Heimerl, Zweiter Bürgermeister Georg Thalmeier und die Leiterin der Kinderkrippe, Iris Kolm (von links).
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Vor der neugebauten, dreigruppigen Kinderkrippe: Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue), die Leiterin der Kinderwelt St. Martin Maria Grundner-Klobe, Landrat Max Heimerl, Zweiter Bürgermeister Georg Thalmeier und die Leiterin der Kinderkrippe, Iris Kolm (von links).
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Mit einigem Stolz präsentierte Bürgermeister Franz Ehgartner die neue dreigruppige Kinderkrippe, die gleich neben dem Kindergarten unter dem Dach der „Kinderwelt St. Martin“ fertiggestellt wurde. Trotz der coronabedingten Umstände war die Bauzeit kurz, Kosten- und Zeitrahmen wurden eingehalten.

Obertaufkirchen – Knapp 2,8 Millionen Euro werden die Baukosten betragen. Dazu kommt ein staatlicher Zuschuss von gut 1,8 Millionen Euro. Damit verbleibt knapp eine Million Euro bei der Gemeinde, die diese nach Aussage des Bürgermeisters gerne schultert, um in die Kinder und damit in die Zukunft der Gemeinde zu investieren.

Mit dem Bau der Krippe reagierte die Gemeinde auf den steigenden Bedarf an Krippenplätzen, der mit den veränderten Familienstrukturen zusammenhängt: Viele junge Familien sind darauf angewiesen, dass beide zum Einkommen beitragen. Oft wohnen sie weit weg von den Großeltern, oder diese arbeiten selbst noch.

Zur kirchlichen Segnung war eine, coronabedingt, begrenzte Zahl an Gästen in die Krippe gekommen, um diese zu feiern. Das festliche Programm wurde musikalisch umrahmt mit einem kleinen Auftritt der Kinder der Kinderwelt St. Martin.

Bei der Schlüsselübergabe: Die Leiterin der Kinderwelt St. Martin Maria Grundner-Klobe und Architekt Josef Utzinger (von links).

Gemeinde möchte bestmögliche Rahmenbedingungen bieten

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“, dieses afrikanische Sprichwort zitierte Bürgermeister Ehgartner. Er blickte damit auf Familie, Freunde, Erzieherinnen, Lehrer und Ehrenamtliche. Das Ziel der Gemeinde sei es, den Kindern und Familien die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, so Ehgartner.

Die Trägerschaft für die Kinderkrippe hat die katholische Kirchenstiftung übernommen. Somit können Kindergarten und Kinderkrippe unter einer Leitung geführt werden. Pfarrer Jozo Karlic segnete die neue Krippe mit den Worten „Jesu, lasset die Kinder zu mir kommen, denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes“. Bei einem Rundgang segnete er auch die einzelnen Räume.

Ein rundum gelungener Bau, ein echter Blickfang

Zur Schlüsselübergabe an die Leiterin des Kindergartens, Maria Grundner-Klobe, war der Architekt Josef Utzinger gekommen, der einen symbolischen Schlüssel überreichte. Landrat Max Heimerl freute sich über den „rundum gelungenen Bau“ der „ein echter Blickfang“ sei. Die Zeichen der Zeit wurden frühzeitig erkannt und alle Beteiligten ins Boot geholt.

Nun stünden zusätzlich 25 Kindergarten- und 24 Krippenplätze bereit. Der Landkreis verfüge jetzt über mehr als 4500 Kindergartenplätze, sowie knapp 1100 Krippenplätze. Dies entspräche einer Steigerung von über 500 Kindergartenplätzen und rund 40 Problem an Zuwachs bei den Kita-Plätzen in den vergangenen drei Jahren. Der Ausbau würde weiter fortgesetzt, so der Landrat.

Bau mit nachhaltiger Energieversorgung

Beim anschließenden Rundgang wies Bürgermeister Ehgartner auf die nachhaltige, ressourcenschonende Energieversorgung hin. Das neue Gebäude wurde an das Wärmenetz des Biomasseheizwerks Straß angeschlossen. Auch wurde der Bau, als Reaktion auf die Corona-Pandemie, mit einer modernen Lüftungsanlage ausgestattet. Besonders schön sind die hellen und großzügigen Räume, in denen die Kinder spielen, aber auch sich zurückziehen können. Im Garten können sie den liebevoll gestalteten Spielplatz erkunden.

Kinderkrippe gut ausgelastet

An der Planung der Kinderkrippe hatten Maria Grundner-Klobe als Leiterin der Kinderwelt St. Martin und Iris Kolm, als Leiterin der Krippe, maßgeblich mitgewirkt. Sie konnten sich mit über den Erfolg freuen. Bereits jetzt sind 20 Krippenplätze belegt, ab Januar sind zwei Gruppen ausgelastet. Sieben Erzieherinnen, sechs Kinderpflegerinnen, zwei Berufspraktikantinnen und zwei Vorpraktikantinnen kümmern sich ab jetzt um die Jüngsten

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