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Landkreis Träger der Ökomodellregion

Die Öko-Modellregion „Isental“soll im Landkreis Mühldorf ausgeweitet werden.  Friedrich
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Die Öko-Modellregion „Isental“soll im Landkreis Mühldorf ausgeweitet werden. Friedrich

Wichtiger Beitrag für den Klimaschutz – Offen für alle Städte und Gemeinden im Landkreis Mühldorf

Mühldorf – Der Landkreis Mühldorf übernahm unter der Voraussetzung, dass die von der Öko-Modellregion Isental beantragten Fördermittel gewährt werden, nach Verlängerung des Förderzeitraumes ab 1. Juni 2019 die Trägerschaft für die Öko-Modellregion Isental und trägt die Finanzierungslücke in Höhe von durchschnittlich 34.361,25 Euro für die darauffolgenden drei Jahre. Die Entscheidung des Kreistages im März dieses Jahres erfolgte einstimmig (54:0 Stimmen /wir berichteten),

Staatlich anerkannte Öko-Modellregion

Diese Entscheidung war für Landrat Georg Huber ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz im Landkreis Mühldorf. Dieses Projekt soll dazu führen, dass die Stärke der regionalen Erzeugung zum Tragen kommt.

Das bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat im Jahr 2013 im Rahmen der Initiative „Bio-Regio Bayern 2020“ den Wettbewerb „Staatlich anerkannte Öko-Modellregionen“ ausgelobt.

Der Wettbewerb sollte das ökologische Bewusstsein der Menschen in den Regionen und bei den politisch verantwortlichen Gremien in den ländlichen Räumen stärken. Dabei hatten die Gemeindeverbünde die Möglichkeit, zukunftsfähige nachhaltige Ideen und Projekte fördern zu lassen. Diese Projekte sollten vorrangig regionale Wirtskreisläufe, den Ausbau des Ökomarktes sowie den Öko-Fremdenverkehr wesentlich verbessern.

Steigerung der regionalen Bio-Prudkte

Der Markt Buchbach und die Gemeinde Schwindegg haben sich 2013 als Ökomodellregion „Isental“ beworben und 2014 als eine von damals nur fünf bayerischen Gemeindeverbünden den Zuschlag erhalten. Grundlage für die Bewerbung war in Zusammenarbeit mit dem „Tagwerk“ als Projektmanagement erarbeitetes Konzept. „Wir haben gemeinsam folgende Schwerpunkte gesetzt: Steigerung des Anteils an regionalen Bio-Produkten und gastronomischen Betrieben, Verbesserung der regionalen Verarbeitungs- und Absatzmöglichkeiten und die Mithilfe beim Ausbau einer örtlichen Nahversorgung mit Schwerpunkt regionale Anbieter“, stellte Thomas Einwang heraus.

Bestätigt wurde das erfolgreiche Arbeiten durch Landwirt Rainer Hundmayer, der seinen gesamten Betrieb auf Bioproduktion umgestellt hat. „Für mich war das die richtige Entscheidung. Meine Tiere, die Böden und meine ganze Familie haben davon profitiert“, berichtete Hundmayer. Er stellte auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Tagwerk und Projektberater Dr. Michael Rittershofer heraus.

Nach zwei Jahren erfolgte eine Evaluierung der Arbeit. In einem Zwischenbericht wurde festgehalten, das die Ökomodellregion Isental ausnahmslos begrüßt wurde“, bilanzierte Dr. Rittershofer. Die Projektmanager spielten in der Ansprache der Menschen in der Ökomodellregion als unverbindliche Anlaufstelle vor Ort, als Impulsgeber, als Begleitung und für den Wissenstransfer eine große Rolle. „Zudem wurden in der Ökomodellregion „Isental“ eine ganze Reihe von Projekten initiiert.

Regionale Partner arbeiten zusammen

Dabei war das Ziel des Projektmanagements, die Projektverantwortung über Beteiligungen an die Akteure vor Ort Stück für Stück abzugeben. Als beispielhaftes Vorhaben wurde die Zusammenarbeit mit der Firma Barnhouse bezüglich seines regionalem Warenbezug und dem Ausbau eines Regionalladens in Buchbach genannt.

„Bezüglich der Öko-Modellregion Isental kann nach nunmehr vier Jahren festgestellt werden, dass sich die Öko-Modellregion gut etabliert hat und als Ideenschmiede mit überregionalem Austausch und überregionaler Projektierung sozusagen als Strahler weit über die Region hinaus erfolgreich tätig ist“, bilanzierte der Buchbacher Bürgermeister. Einhergehend mit der Beantragung einer weiteren Förderperiode besteht auch die Möglichkeit die Öko-Modellregion „Isental“ als bisher kleinste Region gebietsmäßig als weitere Kommunen auszudehnen. Dies soll mit der Übernahme der Trägerschaft durch den Landkreis Mühldorf geschehen. Die bisherige Öko-Modellregion kann durch Städte und Gemeinden aus dem Landkreis erweitert werden.

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