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Keine Trendwende in Sicht

Schulen und Kitas ab Dienstag dicht: Mühldorf reagiert auf steigende Corona-Inzidenz

Nach nur einer Woche Präsenzunterricht machen die Schulen und Kitas im Kreis Mühldorf ab dem 2. März wieder dicht.
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Nach nur einer Woche Präsenzunterricht machen die Schulen und Kitas im Kreis Mühldorf ab dem 2. März wieder dicht. (Symbolfoto)
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Hiobsbotschaft für alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern und Kindern, die Kindertagesstätten besuchen: Die erhoffte Trendwende bei der Inzidenzzahl des Landkreises Mühldorf blieb aus. Ab Dienstag (2. März) werden die Schulen und Kitas wieder geschlossen – nach nur einer Woche Betrieb.

Mühldorf – Wie das Landratsamt in Mühldorf dazu mitteilt war die 7-Tage-Inzidenz über das Wochenende weiter angestiegen. Am Montagmorgen lag sie nach neun weiteren positiven Corona-Fällen im Landkreis Mühldorf bei 115,6. Da dieser Wert nun deutlich über 100 liegt, müssen laut der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Mühldorf ab Dienstag wieder geschlossen werden, teilt dazu die Pressestelle mit.

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Auch Kitas und andere Betreuungseinrichtungen geschlossen

Mit Wirkung ab 2. März gilt deshalb im Landkreis Mühldorf: Die Schulen sind geschlossen. Für die sich im Wechselunterricht befindlichen Jahrgangsstufen, das heißt für Abiturientinnen und Abiturienten, für die im Jahr 2021 Abschlussprüfungen durchgeführt werden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen anstehen, findet inzidenzwertunabhängig weiterhin Wechselunterricht statt, wobei eine Teilung der Klassen beziehungsweise des Kurses nur erforderlich ist, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten wird.

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Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder sind geschlossen. Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform grundsätzlich untersagt.

+++ Einen Kommentar dazu von Josef Enzinger lesen Sie hier

Zulässig bleiben hingegen Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt ist.

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Angebote der Erwachsenenbildung sind in Präsenzform grundsätzlich untersagt. Landrat Max Heimerl (CSU) hat alles versucht, diesen gravierenden Einschnitt zu verhindern. Noch am Freitag war man davon ausgegangen, dass die Steigerung nur vorübergehend sei. Um Planungssicherheit zu schaffen, wurde deshalb entschieden, die Entwicklung zu beobachten und am Montag Schulen und Kitas noch offen zu halten.

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Der Trend nach oben konnte jedoch nicht gebrochen werden. Am Sonntag wandte sich Landrat Heimerl in einem offenen Brief an den Bayerischen Gesundheitsminister Holetschek mit der Bitte, die geltenden Regelungen in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung anzupassen und Grundschulen und Kitas damit mehr Planungssicherheit zu verschaffen. „Sobald der Inzidenzwert wieder die 100-Grenze unterschreitet, können ab dem nächsten Tag die Einrichtungen wieder geöffnet werden“, kündigt die Pressestelle an.

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