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SITZUNG DES KREISTAGES

Landkreis Mühldorf sieht keinen Sanierungsbedarf bei Altdeponien

Die Energie GmbH des Landkreises Mühldorf hat auf der ehemaligen Mülldeponie Schachenwald einen Solarpark errichtet, der 749 KWp Leistung aufweist. Auf dem Gelände, das von 1983 bis 1992 als letzte Hausmülldeponie des Landkreises Mühldorf betrieben wurde, entstanden 2306 Module auf 396 Betonfundamenten. Die Kosten bezifferte Hermann Hackner, Geschäftsführer der Energie GmbH, mit 710.000 Euro. „Die Anlage ist in 15 Jahren abbezahlt“, bilanzierte Hackner.
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Die Energie GmbH des Landkreises Mühldorf hat auf der ehemaligen Mülldeponie Schachenwald einen Solarpark errichtet, der 749 KWp Leistung aufweist. Auf dem Gelände, das von 1983 bis 1992 als letzte Hausmülldeponie des Landkreises Mühldorf betrieben wurde, entstanden 2306 Module auf 396 Betonfundamenten. Die Kosten bezifferte Hermann Hackner, Geschäftsführer der Energie GmbH, mit 710.000 Euro. „Die Anlage ist in 15 Jahren abbezahlt“, bilanzierte Hackner.
  • Josef Bauer
    vonJosef Bauer
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Auch im letzten Jahr wurden die alten Mülldeponien im Landkreis Mühldorf überwacht und wo es nötig war, wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand besteht bei keiner der Altdeponien Handlungsbedarf. Dies berichtete Landrat Max Heinerl in der jüngsten Sitzung des Kreistages.

Mühldorf – Das Mühldorf Landratsamt hat bei den Altdeponien Kaiser und Ramsau/Dachsberg in der Gemeinde Reichertsheim sowie in der Altdeponie Sollacher Forst im Landkreis Erding das Sickerwasser entsorgt.

Es wurden die jährlichen Sicherheitsbegehungen mit der Kontrolle der Biofilter sowie Grundwasser- und Brunnenuntersuchungen vorgenommen. Kontrolliert wurde auch Oberflächenabdeckung insbesondere an den Setzkanten. Alle Maßnahmen wurden dokumentiert,

Alle Maßnahmen wurden dokumentiert

Die Landkreis Mühldorf und Wasserburg nutzten von 1966 bis 1977 eine ehemalige Bohrschlammgrube im Landkreis Erding zur Entsorgung von ölkontaminiertem Erdreich aus Unfällen. Von den drei Grundwassermessstellen wurden die Ergebnisse an das Wasserwirtschaftsamt und die Regierung von Oberbayern weitergeleitet. Der Wert für die Kohlenwasserstoffe ist unauffällig.

Der Schachenwald in Haag wurde als Hausmülldeponie des Landkreises Mühldorf von 1983 bis 1992 als letzte Deponie des Landkreises Mühldorf betrieben. Entsprechend den Bescheiden der Regierung von Oberbayern aus den Jahren 1991 und 1995 erfolgten die Abdichtung der Oberfläche und die Errichtung der Sickerwassersammlung und der Gaserfassung.

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Im Rahmen des Klimaschutzteilkonzeptes sowie der nationalen Klimaschutzinitiative wurde eine neue Schwachgasbehandlungsanlage eingebaut . Die Kosten dieser Maßnahme beliefen sich auf rund 150 000 Euro. Der Bau dieser Anlage wurde am 22. Februar 2021 begonnen.

In einem weiteren Schritt wird noch das Gaserfassungssystem im Lauf des Jahres 2021 saniert (Austausch der Klappenschieber durch Membranschieber in allen Gasregelstationen, Erweiterung der Probennahmeventile an den Gasbrunnen und die Sanierung der Gasbrunnen).

Bei der Altdeponie Altmühldorf wurde in den Jahren 2015/2016 leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe festgstellt. An diesem Standort werden zu weiteren Grundwasseruntersuchungen an allen Grundwassermessstellen durchgeführt. Die Maßnahmen wurden mit dem Wasserwirtschaftsamt in Rosenheim und der Regierung von Oberbayern abgestimmt.

Kein Handlungsbedarf bei Altdeponien

Im Altlastenkataster des Landkreises Mühldorf sind neben den bekannten Altdeponien noch folgende Standorte enthalten, die vom Landkreis zum Zeitpunkt der Müllabfuhr kurz als Landkreis-Deponien weiterbetrieben (Restverfüllungen) wurde, Es handelt sich bei diesen Standorten um ehemalige Gemeinde-Deponien.

Die Betreibereigenschaft trifft an diesen Standorten nicht den Landkreis alleine, sondern auch die jeweils beteiligten Gemeinden: Galtzberg/Attenberg, Gemeinde Heldenstein, Harpolden, Gemeinde Egglkofen. Auch bei diesen Standorten besteht nach derzeitigem Kenntnisstand kein Handlungsbedarf.

„Sämtliche Aussagen und geforderte Maßnahmen gelten zum jetzigen Kenntnisstand alle am Verfajren Beteiligter. Unvorhersehbare Ereignisse sind im Altlastenberecih nicht auszuschließen“, betonte Landrat Max Heimerl.

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