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KREISTAG ENTSCHEIDET EINSTIMMIG

Landkreis Mühldorf erwirtschaftet Überschuss

Der Mühldorfer Kreistag tagte zu ersten Mal in der neuen Zweifach-Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums in Mühldorf.
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Der Mühldorfer Kreistag tagte zu ersten Mal in der neuen Zweifach-Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums in Mühldorf.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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Der Landkreis Mühldorf hat im Jahr 2020 einen Jahresüberschuss von 7,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Kreistag entschied einstimmig, dass dieser Überschuss in vollem Umfang für die Deckung der großen Investitionen in Bildung und Infrastruktur des Landkreises im Finanzplan 2022 bis 2024 eingesetzt werden soll.

Mühldorf – Der Landkreis Mühldorf hat im Jahr 2020 einen Jahresüberschuss von 7,6 Millionen Euro erwirtschaftet.

Kreiskämmerer Markus Heiml informierte, dass der Jahresüberschuss um 6,1 Millionen Euro höher ist, als von der Kämmerei geplant.

Landkreis-Vermögen stieg auf 236,2 Millionen Euro

„Wir haben von den noch guten Daten des Wirtschaftsjahres 2018, die diesem Haushalt zugrunde liegen, profitiert“, erklärte Landrat Max Heimerl vor dem Mühldorfer Kreistag.

Das Vermögen (Aktiva) des Landkreises hat sich im Jahr 2020 von 236,2 Millionen Euro auf 238,9 Millionen Euro erhöht. Hauptsächlich verantwortlich für diesen Zugang ist die Mehrung des Anlagevermögens bedingt durch eine erhebliche Investitionstätigkeit des Landkreises am Beruflichen Schulzentrum und am Gymnasium Gars.

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Auf der Passivaseite ergibt sich ebenfalls eine Erhöhung um drei Millionen Euro, welche auf die Erhöhung des Eigenkapitals zurückgeht.

Der Landkreis hat im Jahr 2020 von den stabilen Steuereinnahmen der Kommunen 2018 und den Hilfen von Land und Bund zu Beginn der Coronakrise profitiert. Dazu kamen geringere Klinikverluste, als geplant gewesen waren. Im Vergleich zum vorhergehenden Haushaltsjahr haben sich die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber dem InnKlinikum um 2,2 Millionen Euro vermindert.

Höhere staatliche Zuwendungen, die nicht geplant waren, beliefen sich auf 1,6 Millionen Euro. Dazu kam die Anhebung des Bundesanteils an den Kosten der Unterkunft, die Mehrerträge von 2,1 Millionen Euro verursacht haben. Die Verschiebung des ÖPNV-Konzepts des Landkreises erbrachte eine weitere Einsparung von 0,8 Millionen Euro.

Jahresergebnis stärkt Eigenkapital

Die Verwaltung des Landkreises schlug dem Kreistag vor, das Jahresergebnis 2020 von 7.571 000 Millionen Euro wird dem Eigenkapital des Landkreises zugeschlagen. Das Jahresergebnis 2020 soll in vollem Umfang für die Deckung der großen Investitionen in Bildung und Infrastruktur des Landkreises im Finanzplan 2022 bis 2024 eingesetzt werden.

Landrat Max Heimerl machte vor dem Kreistag aber deutlich, dass die Höhe dieses Jahresergebnisses nicht dazu führen dürfe, einer Senkung der Kreisumlage das Wort zu reden. „Wir sind noch immer einer der höchstverschuldeten Landkreise in Bayern. Wenn wir diese Jahresergebnisse nicht erwirtschaften werden, könnten wir unsere Investitionen in die Bildung nicht finanzieren können“, erläuterte der Landrat.

Die Mitglieder des Mühldorfer Kreistags votierten ohne Gegenstimme dafür, den Jahresüberschuss im Eigenkapital auszuweisen.

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