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WICHTIGE WEICHENSTELLUNG

Landkreis beteiligt sich an den Kosten zur Verlegung des Bahnübergangs bei Weidenbach

Das rote Signal kann auf grün springen: Mit der Beteiligung des Landkreises am Umbau des Bahnübergangs bei Weidenbach ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für den Bahnausbau in der Gemeinde Heldenstein geschaffen.
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Das rote Signal kann auf grün springen: Mit der Beteiligung des Landkreises am Umbau des Bahnübergangs bei Weidenbach ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für den Bahnausbau in der Gemeinde Heldenstein geschaffen.
  • Josef Bauer
    VonJosef Bauer
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Der Landkreis wird sich an der Verlegung des Bahnübergang bei Weidenbach beteiligen. Einstimmig legte der Kreisausschuss fest, dass der Landkreis die Hälfte des kommunalen Anteils in Höhe von insgesamt 500000 Euro übernimmt. Er zahlt damit 250000 Euro, die übrigen 250000 Euro zahlt die Gemeinde Heldenstein.

Weidenbach - Um Anwohner vor der damit verbundenen neuen Straße zu schützen, forderte die Gemeinde den Erhalt des bestehenden Bahnübergangs. Sie bot dafür an, auf die Unterführung „Am Brünn“ westlich von Weidenbach zu verzichten. Die dadurch gesparten Kosten sollte die Bahn für den Umbau der bestehenden Übergangs mit einer Unterführung verwenden.

Auf der anderen Seite spart der Landkreis durch gesetzliche Änderungen Geld. Denn an den bisher geplanten Maßnahmen hätte er sich ursprünglich mit 1,1 Millionen Euro beteiligen müssen. Dieses Geld war nach Angaben der Kreisverwaltung im Haushalt eingestellt.

Lesen Sie auch: Bahnüberführung kann realisiert werden: Dafür verzichtet Heldenstein auf zweiten Übergang

Die für die jetzt möglich gewordene Unterführung notwendige Pumpstation zur Beseitigung des Niederschlagwassers, soll in die Bestandteil der Kreisstraße Mü 21. Die notwendigen Wartungs- und Unterhaltskosten betragen rund 2000 Euro brutto im Jahr, diese werden vom Landkreis Mühldorf übernommen. Lange hatten Anwohner und die Gemeinde Heldenstein darum gekämpft, mit der jetzigen Lösung ist der Bau einer neuen Straße parallel zur Bahntrasse damit vom Tisch. Ein fortdauernder Streit hätte möglicherweise eine Verzögerung des Ausbaus nach sich gezogen.

Landrat: „Eine große Gemeinschaftsleistung“

Denn gegen das laufende Planfeststellungsverfahren hatten Nachbarn und Anlieger viele Einwendungen vorgebracht und sich juristischen Beistand geholt. Landrat Maximilian Heimerl bezeichnete das Ergebnis als große Gemeinschaftsleistung von Heldensteins Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Landtagsabgeordneten Dr. Marcel Huber und Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer.

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Bestätigung aus dem Ministerium

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer bestätigte die jetzt gefundene Lösung schriftlich: „Mit Blick auf die Zusage von Gemeinde und Landkreis von 500 000 Euro und zur ersatzlosen Beseitigung der Eisenbahnüberführung „Am Brühl“ habe ich entschieden, dass die übersteigenden Kosten für die gewünschte Eisenbahnüberführung vom Bund finanziert werden.“

Der Ausbau der Bahnstrecke

Bisher ist die Strecke von München über Mühldorf nach Freilassing überwiegend eingleisig und nicht elektrifiziert. Gleiches gilt für den Abzweig von Tüßling nach Burghausen. Um den gegenwärtigen und vor allem den künftigen Ansprüchen gerecht zu werden, statten die Bahn die Strecke auf einer Länge von rund 145 Kilometern mit elektrischen Oberleitungen aus. Auf insgesamt 103 Kilometern zwischen Markt Schwaben und Ampfing sowie Tüßling und Freilassing wird sie zweigleisig ausgebaut.

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