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Öffnung von Clubs und Diskotheken im Landkreis Mühldorf

La Ola bis zum Rausschmiss - Tausende feierten in den Clubs im Landkreis Mühldorf unbesorgt

Keine Berührungsängeste: Die Tanzfläche im Ushihaus war die ganze Nacht voll. Stuffer
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Keine Berührungsängeste: Die Tanzfläche im Ushihaus war die ganze Nacht voll. Stuffer
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Sie standen Schlange, bevor die lange Nacht des Tanzens begann: In den Clubs feierten am Wochenende Tausende nach 18 Monaten Corona-Pause. Sofern sie an den Türstehern vorbeikamen

Mühldorf – Als Tom Wöhrl am Freitag um 22 Uhr das Licht vor dem Silo in Töging einschaltete, antworteten ihm Hunderte mit La Ola. „Es war perfekt, super“, jubelt er unausgeschlafen am Sonntagmorgen über die beiden ersten Party-Abende. „Es gab keine Rauferei, nix.“

Corona-Kontrollen geben Sicherheit

Wartezeit vor der Party, das galt auch im Mühldorfer Sinners, wo die jungen Leute fast eineinhalb Stunden warten mussten, bevor sie in die heiligen Gewölben durften. Überprüfung des PCR-Tests, Impf- oder Genesenenausweises und das Einchecken mit der Luca-App zogen sich. Claudia Wick bedauerte das nicht: „Es war ein wirklich langes Anstehen, aber irgendwie war es trotzdem schön, denn wir fühlten uns gleich wie zu Hause“, erzählte die geimpfte Mühldorferin

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Das Prozedere jedenfalls gab Sicherheit: „Deshalb glaube ich nicht an ein großes Risiko. “ Und trotzdem war es ungewohnt, gibt Verena Dürnholzner aus Ampfing zu: „Es war komisch, wenn plötzlich ohne Maske und Abstand gefeiert wird. Aber dann war alles echt sofort wie immer“.

Keine Probleme bei den Kontrollen

Endlich wieder rein: Vor dem Sinners in Mühldorf stauten sich die Gäste.

Ein Problem seien die Kontrollen aber nicht gewesen, erzählt Silo-Chef Wöhrl. „Ein paar versuchten, mit irgendwelchen Screenshots rein zu kommen.“ Für die Türsteher kein Problem, denn sie seien es auch außerhalb von Corona gewohnt, Ausweise und Altersnachweise gründlich zu kontrollieren und Leute abzwuweisen.

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Der Andrang im Tüßlinger Uschihaus überraschte die Betreiber Florian und Martin Obereisenbuchner, denn bereits ab 20 Uhr wollten die ersten Gäste in die „Uschi“. Florian Obereisenbuchner sagte mit leuchtenden Augen: „Heute feiern wir unseren Geburtstag.“ Die bis zu 200 Wartenden verkürzten sich die Zeit mit Freudengesängen.

Bleiben bis zum Rausschmiss

Anna-Lena Juli fiel mit sechs Freundinnen in den Club ein. Auch die Mühldorferin musste sich erst an die neue Freiheit gewöhnen.

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„Das war am Anfang noch komisch, hat sich aber dennoch gut in Richtung Normalität angefühlt, obwohl ich leichte

Teure Tests können zum Hindernis für einige werden

Bedenken hatte“. Als Erzieherin sei sie längst geimpft. Das Ziel für die Nacht: „Wir bleiben heute, bis wir rausgeschmissen werden, denn wer weiß wie es weiter geht.“ Für Sarah Birkl aus Kirchdorf galt: „Der Spaß steht im Vordergrund.“ Der kann für sie aber schnell vorbei sein, wenn ab übernächster Woche PCR-Tests bezahlt werden müssen: „Ich zahle diesen teuren Test auf keinen Fall und würde es aussitzen, bis diese Regelung weg ist“.

Eine reibungslose Feiernacht

Nach 18 Monaten ohne Job am Pult: DJ BIg legte in der E-Lounge in Waldkraibarg auf.

Im Waldkraiburger Club E-Louge waren die Gäste erleichtert, dass endlich wieder stimmungsvoll und gut gestylt gefeiert werden durfte. Betreiber Alex Krieger sagte: Trotz einer riesigen Schlange über den gesamten Cinewood-Parkplatz sei die Freude riesig gewesen, um endlich wieder „kuschelig tanzen und alte Freunde umarmen zu können“.

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