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Jetzt im Notbetrieb

Kurz vor dem Lockdown: Aschauer Kinderwelt hat neue Räume in Betrieb genommen

1,4 Millionen Euro hat die Gemeinde Aschau in die Erweiterung der Kinderwelt Mariä Himmelfahrt in die Hand genommen. Mehr als zufrieden mit dem Ergebnis sind Bürgermeister Christian Weyrich (von links), Leiterin Erika Dimarch und Verwaltungsleiter Wolfgang Gschlößl.
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1,4 Millionen Euro hat die Gemeinde Aschau in die Erweiterung der Kinderwelt Mariä Himmelfahrt in die Hand genommen. Mehr als zufrieden mit dem Ergebnis sind Bürgermeister Christian Weyrich (von links), Leiterin Erika Dimarch und Verwaltungsleiter Wolfgang Gschlößl.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Vor einigen Wochen hat der Kindergarten Aschau die neuen Räume im Obergeschoss in Betrieb genommen. Doch eine Einweihung muss warten: Wegen des Corona-Lockdowns ist an eine feierliche Eröffnung nicht zu denken, außerdem läuft der Kindergarten gerade im Notbetrieb.

Aschau – Eine große, breite Treppe führt jetzt in den ersten Stock hinauf. Dort, wo zwei neue Gruppenräume und zwei Funktionsräume für die Kinder entstanden sind. Außerdem gibt es nun auch zwei neue Fachdiensträume. „Es sind keine Wünsche mehr offen, das lässt sich nicht mehr toppen. Wir sind mehr als zufrieden“, freut sich Leiterin Erika Dimarch bei einem Rundgang durch die Kinderwelt Mariä Himmelfahrt. Wenn’s nach draußen geht, müssen die Kinder nicht erst quer durch das Gebäude: Von den Gruppenräumen im ersten Stock führt eine Treppe direkt in den Garten hinunter.

Abwechslung für die Mädchen und Buben

Malwerkstatt, Kreativwerkstatt, Leseraum, Forscherwerkstatt oder der „Leiseraum“ – auf beiden Etagen befinden sich die verschiedenen Funktionsräume für die Kinder. Unter der breiten Treppe ist Platz für eine Höhle und eine kleine Kletterwand. Ganz nach ihren Bedürfnissen können die Kinder wählen, was sie gerade machen wollen. Viel Abwechslung für die Mädchen und Buben, Chancen für das Personal. „Das bietet ganz andere Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit“, sagt Wolfgang Gschlößl, Verwaltungsleiter des katholischen Kindergartenverbunds Aschau-Kraiburg-Waldkraiburg.

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Im Kindergarten werden nun Kinder in vier Gruppen betreut. Damit ist die Einrichtung aber noch nicht an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Ein fünfter Gruppenraum steht aktuell leer, eine Betriebserlaubnis ist mit dem Jugendamt längst abgestimmt. „Hier ist viel Platz, das sind optimale Bedingungen“, sagt Gschvößl. In der angrenzenden Kinderkrippe gibt es drei weitere Gruppen. „Das ist eine der größten Einrichtungen im Landkreis“, erklärt Gschlößl weiter.

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Damit sieht sich der Kindergartenverbund als Träger und die Gemeinde Aschau gut für die Zukunft aufgestellt. „Wir wollten eine Erweiterung mit Maß und Ziel“, sagt Bürgermeister Christian Weyrich. Auch wenn die Gemeinde Aschau jetzt noch Zuwächse verzeichnet, das „Wachstum geht nichts in Unendliche“. Dann bei Bedarf lieber eine temporäre Zwischenlösung umsetzen, als später einen dauerhaften Leerstand zu riskieren.

1,4 Millionen Euro für die Erweiterung

Im Sommer vergangenen Jahres begannen die Arbeiten für die Aufstockung, im November gingen die Räume in Betrieb. 1,4 Millionen Euro hat die Gemeinde investiert und damit die Kostenschätzung auch eingehalten. „In den Kosten enthalten ist sogar eine Lüftungsanlage, die zunächst nicht geplant war“, erklärt Weyrich. Weil man in der Krippe mit einer solchen Anlage bereits gute Erfahrungen gemacht habe, habe man sich noch für eine solche entschieden.

Auch an die Barrierefreiheit hat man bei dem Umbau im Kindergarten gedacht. Eine Rampe führt zu über einen Nebeneingang in das Innere, wo ums Eck ein Fahrstuhl installiert ist.

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