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AUTOHÄNDLER EXPANDIERT

Künftig auch Service für Seat und Skoda – Ostermaier erweitert Angebote im Landkreis Mühldorf

Ein hervorragendes Jahr trotz Corona: Michael Ostermaier und Klaus Schroff mit dem Firmen-Gorilla (von links).
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Ein hervorragendes Jahr trotz Corona: Michael Ostermaier und Klaus Schroff mit dem Firmen-Gorilla (von links).

Mit 200 Millionen Euro Umsatz ist die VW- und Audi-Ostermaier gut durch die Krise gekommen. Das gilt auch für den Gewinn.

Mühldorf/Vilsbiburg – Die 18 Monate Corona haben bei der Autofamilie Ostermaier große Veränderungen verursacht. Dazu zählt die Interneterweiterungen durch Home-Office und beim Service auch in andere Prozesse der Firmengruppe mit ein. Jetzt präsentiert die Ostermaier-Gruppe in ihrer Jahrespressekonferenz ausgezeichnete Zahlen und Zukunftspläne bis 2025. Die wichtigste Personalentscheidung: Der Ostermaier-Beirat, mit Michael Ostermaier als Vorsitzenden, verkündete die Verlängerung des Kontrakts mit Geschäftsführer Klaus Schroff. Er wird die operativen Geschicke des Traditionsunternehmens bis ins Jahr 2025 lenken.

200 Millionen Euro Umsatz

Gleich zu Beginn verkündete Schroff Zahlen. Das Unternehmen, das VW- und Audi-Autohäuser an sieben Standorten betreibt hat 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Nach schwierigen Jahren konnten wir bereits 2019 den Turn-Around vollziehen und haben es 2020 geschafft, ein hervorragendes Ergebnis hinzulegen“.

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Als Treiber dafür nannte er die Stabilisierung des Servicegeschäftes sowie das starke Gebrauchtwagengeschäft. Ostermaier führte während der Pandemie das Markenmanagements über Markenverantwortliche ein und baute Marketing und digitalen Vertrieb aus. Auch die Investition in eine neue Serverlandschaft habe sich bezahlt gemacht.

So erwirtschaftete Ostermaier 2020 einen Rekordgewinn von zwei Millionen Euro bei einem Gesamtumsatz von knapp 200 Millionen Euro.

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Auch das erste Halbjahr im aktuellen Jahr sei gut angelaufen. Der hohe Anteil an verkauften Elektrofahrzeugen, gepaart mit einem starken Gebrauchtwagen-Sektor, bestimme das Geschäft. Bis jetzt sei man auf alle Fälle deutlich über den Planzahlen.

Zu wichtigstem Händler in Oberbayern werden

Dennoch sei keine Zeit des Zurücklehnens. Schroff skizzierte seine ehrgeizigen Ziele für die „Strategie 2025“: Mit Hilfe eines starken Führungsteams gelte es hierbei, die Ostermaier-Gruppe zum „führenden Mobilitätsdienstleister zu transformieren: Wir möchten die Mobilität in Ostbayern mit lenken und für unsere Kunden der erste kompetente Ansprechpartner sein.“

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Die Digitalisierung des kompletten Geschäfts, sowie der Ausbau alternativer Angebote über die eigene Mietwagengesellschaft Rentos, hätten dabei Priorität. Er verkündete, dass künftig die beiden Standorte in Mühldorf und Waldkraiburg durch Seat und Škoda Serviceverträge Kunden ein erweitertes Portfolio bieten können.

Bereits in naher Zukunft werde wegen der Zunahme von E-Autos der Ausbau der bestehenden Ladeinfrastruktur forciert. Am Standort Vilsbiburg investiert die Ostermaier-Gruppe über 3,5 Millionen Euro in den Neubau eines Karosserie- und Lackzentrums auf dem bestehenden Gelände des Gebrauchtwagenparks.

Lackierereien zusammengelegt

Dazu stellte Schroff detaillierte Pläne vor und erläuterte: „Dadurch sind wir auf dem neuesten Stand der Technik und können mit der Zusammenlegung der Lackierereien in Vilsbiburg und Mühldorf kundenfreundlich Kompetenzen bündeln.“

Michael Ostermaier beglückwünschte als Vorsitzender des Ostermaier-Beirats zusammen mit Veronika und Max-Xaver Ostermaier die Firmenleitung und die Mitarbeiter: „Was ihr in dieser schwierigen Zeit leistet, macht uns unglaublich stolz!“ Zudem begründete er die letzte große strategische Entscheidung: Klaus Schroff bleibt dem Unternehmen bis 2025 als Geschäftsführer erhalten. „Sowohl fachlich als auch menschlich ist er ein Glücksgriff für uns. Wir, und damit meine ich die komplette Auto-Familie, freuen uns auf die kommenden Jahre.“

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