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33 Mal die Eins vorm Komma

Krönender Abschluss der Schulzeit – Abiturfeier des Ruperti-Gymnasiums Mühldorf

Margit Forstner-Hirn, „Ersatzmama“ der Abiturienten bekam von Schulsprecherin Lea Kaiser einen Blumenstrauß überreicht.
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Margit Forstner-Hirn, „Ersatzmama“ der Abiturienten bekam von Schulsprecherin Lea Kaiser einen Blumenstrauß überreicht.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Schulleiterin Christine Neumaier entlässt ihre Abiturienten mit einem guten Rat: „Eure größte Herausforderung wird der Alltag sein. Nehmen Sie ihn an, das ist ihr Leben, es liegt an ihnen, wie sie es gestalten“.

Mühldorf – Im Stadtsaal feierte das Ruperti-Gymnasium am Freitag (24. Juni) seine Abiturfeier. Studiendirektor Philipp Wölfl, der stellvertretender Schulleiter, gegrüßte die Gäste und freute sich über viele gute und sehr gute Ergebnisse der Abiturienten.

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Ilse Preisinger-Sontag führte als Stellvertreterin des Landrats aus: „Heute ist der krönende Abschluss Eurer Gymnasialzeit. Nach vielen fachlichen Hürden habt Ihr auch den Schulalltag gemeistert, in Zeiten von Corona digital und mit der Angst vor Erkrankung. Ihr habt ein solides Fundament geschaffen, um die Zukunft zu meistern. Denkt aber auch daran, dem Landkreis Mühldorf eine Chance zu geben, bleibt in der Region oder kehrt später zurück.“

Aus Mühldorfin die weite Welt

Bürgermeister Michael Hetzl stellte fest, dass den Abiturienten viel abverlangt worden sei: „Das Ruperti-Gymnasium war eure Heimat. Jetzt zieht es euch hinaus in die Welt. Es geht um eure Zukunft, gestaltet euer Leben so, wie ihr es wollt.“ Er beendete sein Grußwort mit einem Zitat: „Bildung ist nicht auf die Schule begrenzt, sie geht unerbittlich weiter im Leben.“

Dr. Max Obermayer sprach für den Elternbeirat: „Sie haben es geschafft. Einen Tag, an dem man sein Abiturzeugnis erhält, den vergisst man nicht. Mir fällt ein Lied der Wise Guys ein, einer Gruppe, die meist a cappella sang: ‚Jetzt ist die Zeit, um zu tanzen und zu lachen‘ – tun sie das, sie haben es sich verdient.“

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Studiendirektor Daniel Seeharsch als Lehrkraft und Personalratsvorsitzender stellte die Corona-Probleme in den Mittelpunkt seines Grußworts: „Wir Lehrer mussten in einen Computermonitor sprechen, wo Schüler in Schlafanzügen ihre Antworten in ihre Masken nuschelten. Dennoch habt ihr jetzt das höchste deutsche Schulabschlusszeugnis erhalten. Übernehmt Verantwortung und engagiert euch im Beruf und für die Demokratie.“

Für die Abiturienten sprach Lea Kaiser, ihres Zeichens Schulsprecherin: „In unserer Schulzeit haben wir viele Dinge von besonderer Relevanz erlernt. Ich habe unzählige Powerpoint-Präsentationen verfolgt oder selbst vorgeführt, ebenso wie zahlreiche Diskussionen und viele teils mittelgut vorbereitete Kurzreferate. Unsere Oberstufenkoordinatorin, Frau Margit Forstner-Hirn hat mehr Nerven verloren als graue Haare bekommen. Wie eine zweite Mutter hat sie uns durch das Abitur begleitet.“ Die „Ersatzmama“ bekam dafür einen großen Blumenstrauß überreicht.

Oberstudiendirektorin Christine Neumaier nutzte das Privileg einer Schulleiterin, die letzte Unterrichtsstunde im Leben der Abiturienten zu halten: „Eure größte Herausforderung wird der Alltag sein. Nehmen Sie ihn an, das ist ihr Leben, es liegt an ihnen, wie sie es gestalten“.

Weitere Meldungen aus dem Landkreis Mühldorf

Sie und Oberstudienrätin Margit Forstner-Hirn überreichten die 83 Abiturzeugnisse. Besonders wurde Andreas Hein hervorgehoben, der die Reifeprüfung mit dem Traumschnitt von 1,0 bewältigt hatte und dafür als Einziger den Ruperti-Taler verliehen bekam. Insgesamt haben 33 Schülerinnen und Schüler eine Eins vor dem Komma erreicht.

Mit „Viva la Vida“ von Coldplay, dargeboten von den Abiturienten, endete die Abiturfeier des Ruperti-Gymnasiums.

Simon Weinzierl am Klavier spielte den 3. Satz der Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven.
Oberstudiendirektorin und Schulleiterin Christine Neumaier.
Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl.
Ilse Preisinger-Sontag, die Stellvertreterin des Landrats des Landkreises Mühldorf.
Maxim und Nadla Jauckus spielten und sangen „Aux Champs-Élysées“, ein Klassiker von Joe Dassin.
Markus Spagl und Lea Kaiser trugen „Home“, ein Lied von Edward Sharpe & and The Magnetic Zeros vor.
Für seine Traumnote 1,0 bekam Andreas Hein von Schulleiterin Christine Neumaier eine Auszeichnung überreicht.

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