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Kreisel bei Haigerloh entschärft Unfallschwerpunkt

Bei der Eröffnung des Kreisverkehrs: Arno Wäss (Strabag), Helga Bauer (Bauabteilung Landratsamt) Martin Gebler (Ingenieurbüro Behringer), Karl-Heinz Stocker (Polizeiinspektion Waldkraiburg), Innenstaatssekretär Stephan Mayer, Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Landrat Max Heimerl, Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber, Pfarrer Florian Regner, Robert Martinez (Tiefbau Landratsamt), Thomas Bumberger (Bauabteilung Landratsamt).
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Bei der Eröffnung des Kreisverkehrs: Arno Wäss (Strabag), Helga Bauer (Bauabteilung Landratsamt) Martin Gebler (Ingenieurbüro Behringer), Karl-Heinz Stocker (Polizeiinspektion Waldkraiburg), Innenstaatssekretär Stephan Mayer, Bürgermeisterin Antonia Hansmeier, Landrat Max Heimerl, Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber, Pfarrer Florian Regner, Robert Martinez (Tiefbau Landratsamt), Thomas Bumberger (Bauabteilung Landratsamt).

Landrat Max Heimerl erinnerte sich an den Spatenstich für den Kreisverkehr bei Haigerloh (dieser verbindet die Kreisstraßen Mü 13 und Mü 25) als eine seiner ersten Amtshandlungen. Damals habe es geregnet, es war der 25. Mai. Nur zwei Monate später erfolgte, so der Landrat, die Verkehrsfreigabe.

Heldenstein – Max Heimerl: „Dies ist ein Riesengewinn - für alle Verkehrsteilnehmer und für die Verkehrssicherheit.“ Zwischen 2015 und 2018 habe es an der Kreuzung, die der Kreisverkehr nun ersetzt, zehn schwere Unfälle gegeben.

Gleichzeitig konnte nun auch ein Radweg eröffnet werden, der von Haigerloh über Howaschen nach Waldkraiburg führt.

Deutlicher Mehrwert in Sachen Sicherheit

Innenstaatssekretär Stephan Mayer freute sich ebenfalls über die „schnelle Initiative“ und hob vor allem die Grundstückseigentümer hervor, die selbstlos ihre Grundstücke zur Verfügung gestellt hätten. Von den Kosten von rund einer Million Euro habe der Freistaat Bayern 40 Prozent übernommen, für die Vermittlung dieser Förderung bedankte sich Stephan Mayer vor allem bei Dr. Marcel Huber. Den neuen Kreisverkehr bezeichnete Mayer als „deutlichen Mehrwert, was die Unfallsicherheit betrifft.“

Dr. Marcel Huber strich heraus, dass jeder wisse, wie oft es an dieser Kreuzung gekracht habe. Eine Sichteinschränkung durch Heuballen habe nicht den gewünschten Effekt in punkto Sicherheit gebracht. So kam durch die Empfehlung der Verkehrskommission des Landkreises der Bau eines Kreisverkehrs ins Spiel, obwohl dieser teurer als eine Ampelanlage käme, da Grund benötigt wird. Dr. Huber: „Es ist besser, einen Spatenstich bei Regen zu machen und dafür zwei Monate später den Kreisverkehr einzuweihen, um Tote zu verhindern.“

Kreisverkehr in rekorderverdächtiger Zeit fertig

„Endlich geschafft“, so brachte es die Heldensteiner Bürgermeisterin Antonia Hansmeier auf den Punkt. In rekordverdächtiger Zeit sei der Kreisverkehr fertiggestellt worden. Die langen Umwege, vor allem für die Anwohner, seien nun vorbei. Der neue Radweg führe dazu, dass mehr Menschen radeln, und das mit mehr Sicherheit.

Ampfings Pfarrer Florian Regner, der die kirchliche Weihe vornahm, bezeichnete den Kreisverkehr als Win-Win-Situation. Er mag den Kreisverkehr sehr gerne, denn wenn man sich nicht auskennt, fährt man im Kreisverkehr noch eine Extrarunde. Er bat um die Fürsprache des heiligen Christophorus, alle, die den Kreisverkehr jetzt nutzen, sollen frei von Unfällen bleiben und im Verkehr Rücksicht zeigen. Im Anschluss wurde durch Zerschneiden eines symbolischen Bandes der Kreisverkehr bei Haigerloh eröffnet. hra

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