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Kreis-JU will wieder alle Kinder in die Grundschule lassen

Mühldorf. – Die hohen Inzidenzwerte im Landkreis verhindern ab kommender Woche voraussichtlich wieder den Unterricht in der Schule.

Über 200 gibt es laut Infektionsschutzgesetz nur Distanzunterricht. Doch auch darunter bleibt vielen Kindern die Schultür verschlossen, wenn nur Abschlussklassen in den Unterricht kommen dürfen.

Das hat jetzt die Junge Union auf den Plan gerufen. In einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder fordert die JU-Vorsitzende Sophie Sontag-Lohmayer die Rückkehr aller Grundschüler in regelmäßigen Präsenz-Unterricht.

„Dies lässt sich durch die Anmietung von leer stehenden Immobilien, Kultureinrichtungen, Pfarrheimen oder Sälen der Wirtshäuser schnell umsetzen“, schreibt sie an Söder. „Zur Unterstützung der Lehrer sollen vorübergehend Hilfskräfte, auch Eltern, eingesetzt werden.“

Sie verweist auf die Erfahrung von Aschau und Kraiburg. Die beiden Gemeinden hätten gezeigt, dass durch zusätzliche Räume alle Grundschulkinder jeden Tag die Schule besuchen konnten, obwohl Wechselunterricht hätte stattfinden sollen.

BessereVerteilung

Für den JU-Kreisverband Mühldorf steht fest: Durch eine verbesserte Verteilung der Kinder müssten schwankende Inzidenzwerte nicht zur Schließung der Grundschulen führen. „Kontinuität und Planbarkeit kann so für die Kinder wieder ermöglicht werden,“ sagt Sophie Sontag-Lohmayer. Die Waldkraiburger Stadt- rätin Stephanie Pollmann sagt: „Für Grundschüler ist die Situation mehr als schwierig, sie befinden sich in einer entscheidenden Entwicklungs- und Lernphase, die ihr Leben prägen wird.“ Aus Sicht der Jungen Union Mühldorf ist daher ein Kurswechsel nötig, damit wieder Normalität für die Kinder einkehren kann und wichtige Lern- und Entwicklungsschritte nicht verpasst werden.hon

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