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Nachruf

Kraiburg trauert um Lenz Rosenberger

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Fragt man im Markt nach Lanz Rosenberger, wird immer wieder zuerst sein Wirken für die Musik genannt.

Im Alter von 83 Jahren verstarb der Musikliebhaber. Er war für seine Leidenschaft zur Musik und sein Engagement in der Jugendarbeit bekannt

Kraiburg Wie ein Lauffeuer verbreitete sich im Markt Kraiburg die Nachricht, dass Lenz Rosenberger verstorben ist. War es in letzter Zeit aufgrund seiner Erkrankung ruhiger um ihn geworden, war er doch eine geachtete Persönlichkeit über die Ortsgrenzen hinaus.

Im März 1939 kam Lenz Rosenberger in Ramsau bei Haag auf die Welt und wuchs als Jüngster von fünf Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf des Landwirts und führte dann einen fremden Hof.

Von frühester Jugend an in der Jugendarbeit tätig ließ er sich zum Jugendpfleger ausbilden und wirkte in seinem neuen Beruf zunächst im Landkreis Fürstenfeldbruck, ehe ihn der damalige Kraiburger Pfarrer Josef Hamberger 1969 nach Kraiburg holte als Jugendpfleger für den Landkreis Mühldorf.

In den 70er-Jahren startete Rosenberger mit dem Studium der Theologie eine neue Ausbildung über mehrere Jahre zum kirchlichen Gemeindereferenten. Ab 1979 unterrichtete er zahlreiche Jahrgänge in Religion, wirkte in der Ministranten- und Jugendarbeit oder gestaltete Wortgottesdienste.

Fragt man im Markt nach Lanz Rosenberger, wird immer wieder zuerst sein Wirken für die Musik genannt. Edi Kästner formulierte es beim Trauergottesdienst treffend: „Lenz liebte nicht die Musik, er lebte Musik.“ Nur für das Zitherspiel nahm er in jungen Jahren Unterricht, alle anderen Instrumente brachte er sich selbst bei. Sein musikalisches Leben gab er gerne an andere weiter.

Die „Hardtbergmusi“ oder die „Kraiburger Stubnmusi“ gingen auf ihn zurück, aus den von ihm gegründeten „Jungbläsern“ hat sich die renommierte „Blaskapelle Kraiburg“ entwickelt. Lenz schrieb die „Riedl-Messe“, war fester Bestandteil im Kirchenchor und wirkte in der Liedertafel mit, einige Zeit sogar als Leiter des Männerchores.

Aus diesem Chor erwuchsen die „Kraiburger Sänger“, die er mit seiner Zither begleitete.

Bei aller Umtriebigkeit blieb der Lenz ein überzeugter Familienmensch. Mit seiner Frau Sieglinde, die er 1966 heiratete, liebte er seine beiden Buben Thomas und Michael sowie die Tochter Elisabeth, war ihnen ein treusorgender Vater und genoss die Zeit mit seinen sechs Enkeln und zwei Urenkeln.

In all seinen Rollen und Aufgaben zeichnete sich Lenz Rosenberger durch seine Menschlichkeit aus, hilfsbereit, rücksichtsvoll, mitfühlend, geduldig und sich selbst zurücknehmend.

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