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Kraft für die kommende Zeit

Mehr Ruhe, mehr Auszeit: Franziska Maier.

Der Rückblick ist bei mir mit besonderer Freude und auch mit Stolz verbunden.

Was war für Sie das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahres?

Denn 2018 konnte ich meine Ausbildung abschließen. Im Oktober fand der Schlusspunkt meiner Ausbildung in München statt, meine Aussendungsfeier. Es war überwältigend, zu sehen, wie viele Menschen sich in meiner Heimatpfarrei und in Neumarkt-St. Veit mit mir freuten, dass ich diesen Berufsweg eingeschlagen habe. Diese Feierlichkeiten waren für mich persönlich das wichtigste Ereignis im vergangenen Jahr und die Erinnerungen daran werden mich noch lange an das Jahr 2018 erinnern und mir immer wieder neue Kraft in meinem Berufsleben geben.

Was ist die wichtigste Aufgabe für das neue Jahr?

Was erwartet mich im nächsten Jahr? Was steht schon fest? Und was kann ich vielleicht positiv oder negativ beeinflussen? Viele gute Vorsätze werden geschmiedet, ich habe mir für das nächste Jahr etwas ganz Besonderes vorgenommen: Ich möchte mir mehr Ruhepausen gönnen, besonders in den hektischen und stressigen Zeiten des Jahres. Diese Ruhepausen sollen für mich sein, aber auch für meine Beziehung zu Gott. Denn gerade als Seelsorger gerät man schnell in Gefahr die Beziehung zu Gott nur noch aus der beruflichen Sicht zu sehen. Deshalb möchte ich im nächsten Jahr darauf achten, dass ich immer wieder Zeiten finde, in denen ich so zur Ruhe komme, dass auch das Wort Gottes zu mir durchdringen kann. Bei der Umsetzung dieses Vorsatzes wird mir ein Angebot unseres Pfarrverbandes helfen: „Licht – Wort – Musik.“ Diese Andachtsform ist an das Taizé-gebet angelehnt und besteht hauptsächlich aus einem Psalm, einer weiteren Bibelstelle, einfachen Liedern und einer etwa fünfminütigen Stille, in der man sich ganz auf das eigene Gebet konzentrieren kann. Bei dieser Andachtsform spüre ich, wie ich zur Ruhe komme, wie ich die Hektik und den Stress des Alltags hinter mir lassen kann und ganz in meine Beziehung zu Gott eintauchen kann. Diese halbe Stunde tut mir gut und gibt mir neue Kraft für die kommende Zeit.

Ihr Neujahrswunsch?

Weil ich spüre, wie gut mir diese kurze Auszeit immer wieder tut, wünsche ich allen für das neue Jahr 2019 nicht nur Gesundheit, Zufriedenheit, Liebe und Gottes Segen, sondern auch, dass Sie immer wieder besinnliche Momente finden, in denen Sie den Alltag hinter sich lassen und in der Ruhe ganz zu sich und zu Gott finden können.

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