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Kommentar zur erneuten Schulschließung im Kreis Mühldorf: „Die Eltern haben die Nase voll!“

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  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Eine Woche Schule und Kindergarten. Jetzt sind die Einrichtungen wieder zu, weil die Corona-Inzidenzen zu hoch sind. Die Kinder sind wieder einmal die Leidtragenden in der Corona-Krise, kritisiert Josef Enzinger in seinem Kommentar.

Was ist das wertvollste Gut unserer Gesellschaft? Das Salatpflanzerl, der Bohrhammer oder doch das Kind? Mit dem heutigen Tag ist der Punkt erreicht, an dem vor allem Eltern von kleinen Kindern und Grundschülern protestieren: Es reicht!

Während Floristen und Baumärkte ihre Waren feilbieten, herrschen Hilflosigkeit und Wut allerorten, wenn sich die Schüler wieder mit langsamen Bandbreiten rumschlagen müssen und Eltern den Lehrerersatz mimen. Dabei hat die Politik immer vollmundig versprochen: Schulen und Kitas sind die ersten Einrichtungen, die wieder öffnen werden. Jetzt sind sie die ersten, die wieder schließen.

Viel investiert – und doch alles wirkungslos?

Das Absurde daran: Ausgerechnet der Bereich, wo in den vergangenen Monaten viel Geld in Hygienemaßnahmen, Lüftungsanlagen und CO2-Ampeln investiert wurde, ist an Inzidenzwerte gekoppelt, während viele andere Segmente außen vor bleiben. Das kann und will niemand mehr verstehen. Eltern fordern hier zurecht mehr Sensibilität und mehr Kontinuität – vor allem zum Wohl des Kindes.

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Schulpflicht – das gilt auch für den Staat!

Schulpflicht gilt nicht nur für Kinder. Dahinter verbirgt sich auch die Verpflichtung des Staates, den bestmöglichen Zugang zur Bildung zu gewährleisten. Aber scheinbar ist das Reifen des Salates im Hochbeet wichtiger als das Heranwachsen einer ganzen Generation. Fingerspitzengefühl ist gefragt bei weiteren Entscheidungen. Sonst verliert die Politik auch diejenigen, die das System bislang am Laufen gehalten haben.

josef.enzinger@ovb.net

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