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Meinung

Kultur in Mühldorf mit, nicht nach Corona

Markus Honervogt Kommentarfoto
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Markus Honervogt
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Vor allem die heimischen Künstler und Vereine litten im Sommer darunter nicht auftreten zu können. Markus Honervogt hält deshalb neue Ideen für notwendig.

Nein, bei den Überlegungen für diesen Corona-Sommer zwei geht es nicht darum, ob das Kulturprogramm ab April steht, ob die Planungen für das Altstadtfest laufen oder die Vorbereitungen für das Volksfest. Denn ganz gleich, wie sich Virusvarianten, Impfungen und Inzidenzwerte verhalten, ein coronafreies weiter so ist für dieses Jahr ausgeschlossen. Im Corona-Sommer zwei geht es nicht um ein Kulturprogramm nach Corona, es geht um ein Kulturprogramm mit Corona.

Eines der wenigen Konzerte im Haberkasten: Wally und Ami Warning und Matthew Austin (von links).In diesem Sommer soll es mehr Kultur in Mühldorf geben. Die Frage ist nur: wie?

Der Bericht dazu: Sommer ohne Kultur in Mühldorf verhindern: Stadt Mühldorf und Vereine uneins über das Wie

Wenn Mühldorf also nicht im zweiten Jahr in Folge weitgehend ohne Angebote und Veranstaltungen dastehen will, sind Fantasie und Ideen gefragt. Dass es die gibt, haben im vergangenen Jahr Nachbarstädte gezeigt, die Bestehendes verändert oder Neues geschaffen haben. Auch in Mühldorf gibt es Ideen, vom Livestream bis zur kleinen offenen Bühne auf einem großen Gelände.

Stadt muss Vereinen und heimsichen Künstlern helfen

Denn es geht um viel mehr als um ein Kulturprogramm für auswärtige Künstler im Haberkasten. Alternativen sind vor allem für heimische Akteure gefragt, für Schauspieler, Zauberer, Rockbands, Blaskapellen, Volksmusiker, Trachtler. Das faktische Auftrittsverbot beeinträchtigt den heimischen Kulturbereich massiv, weil er nicht nur das Publikum trifft, sondern viele ehrenamtlich Engagierte. Sie brauchen dringend die professionelle Hilfe der Stadt, wenn es darum geht, in Corona-Zeiten Aufrittsmöglichkeiten zu schaffen.

Und auch über die großen Feste muss die Stadt neu nachdenken. Die müssen so verändert und gestaltet sein, dass sie Schutz und Vergnügen bieten.

Es ist höchste Zeit, diese Frage zusammen mit Vereinen und heimischen Künstlern anzupacken.

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