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Corona-Demo in Mühldorf: Das Volk sind sie nicht

Markus Honervogt.
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  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Obwohl sie es gerne lautstark behaupten: Die Demonstranten der Corona-Demo in Mühldorf sind nicht das Volk. Sie sind eine aggressive Minderheit.

Trotz der Auseinandersetzungen am Ende der Corona-Demo in Mühldorf darf man den Stab nicht über diejenigen zu brechen, die sich Gedanken über den richtigen Weg in der Pandemie machen. Über diejenigen, die andere Maßnahmen wollen, die Gefahren sehen und das auch öffentlich kundtun. Die Feindseligkeiten gegen die Polizisten am Samstag zeigen vielmehr, wie eine Minderheit die Krise nutzt, um ihre radikalen Ansichten und Unwahrheiten zu verbreiten. Wenn Florian Feuerer unter dem Jubel vieler Diskussionsteilnehmer die Beamten auffordert, ihre Arbeit nicht mehr zu tun, weil sie sich gegen das vermeintliche Volk richte, ist das ein Angriff aus staatliche Autoritäten und den Staat.

Damit stellen sich die Redner und Organisatoren der Versammlung vor allem gegen jene, die sich ernsthaft mit der Corona-Krise befassen, die unter ihr leiden, die sich um das Wohl von alten Menschen und Kindern sorgen. Wenn sich der Mediziner Klaus Lang hinstellt und die Überlastung der Intensivstationen verneint, fällt er vor allem jenen in den Rücken, die seit einem Jahr bis zur Überlastung für andere arbeiten, Leben retten. Diese Demonstranten versuchen, eine ganze Gesellschaft mit ihren kruden Theorien und falschen Behauptungen zu okkupieren.

Jeder, der sich um das Leben und Zusammenleben während der Corona sorgt, sollte auf Distanz zu diesen Aufwiegler gehen. Denn eins ist sicher: Sie sind nur eine aggressive Minderheit. Das Volk sind sie nicht.

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