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ENTSCHEIDUNG STEHT NOCH AUS

Kies und Schlaglöcher: Anwohner aus Kolbing wünschen sich asphaltierte Zufahrtsstraße

Nur über eine Kiesstraße kommen die Anwohner von Kolbing zu ihren Häusern. Bei der Gemeinde haben sie einen Antrag gestellt, dass die Zufahrt von der Staatsstraße her asphaltiert werden soll.
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Nur über eine Kiesstraße kommen die Anwohner von Kolbing zu ihren Häusern. Bei der Gemeinde haben sie einen Antrag gestellt, dass die Zufahrt von der Staatsstraße her asphaltiert werden soll.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Nicht asphaltiert und mit zahlreichen Schlaglöcher versehen: Die letzten Meter zu den Häusern Kolbings sind in schlechtem Zustand. Die Anwohner haben deshalb einen Antrag gestellt, die Zufahrtsstraße zum Kraiburger Ortsteil zu asphaltieren. Eine Entscheidung hat der Gemeinderat noch nicht gefasst.

Kraiburg – Die Zufahrt zum Ortsteil Kolbing kennt Bürgermeisterin Petra Jackl (CSU) nur zu gut. Eine ihrer Radlstrecken führt dort entlang und daher weiß sie auch, in welchem Zustand sich die Zufahrtsstraße befindet. Der Wunsch der Anwohner, die Straße zu asphaltierten, ist daher nachvollziehbar. Aber Petra Jackl weiß auch, wie gefährlich die Zufahrt zur Staatsstraße 2091 bei Kolbing ist.

Hauptzufahrt soll verlegt werden

„Dort ist eine Senke und deshalb brandgefährlich.“ In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hatte sie daher einen anderen Vorschlag: „Wenn man die Straße schon anpackt, dann sollte man doch die Hauptzufahrt verlegen.“

Nur wenige hundert Meter weiter führt eine zweite Zufahrt nach Kolbing, deren Einfahrt in die Staatsstraße nach Ansicht von Petra Jackl etwas übersichtlicher und damit weniger gefährlich ist. Außerdem liege an dieser Zufahrt auch die Bushaltestelle. Nachteil: Statt rund 390 Metern müssten dann 550 Meter asphaltiert werden.

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In der Diskussion um die Asphaltierung tauchte die Frage auf, ob man einen Teil der Kosten auf die Anwohner umlegen könnte. Nach Aussage von Petra Jackl sei dies nicht möglich, weil es sich um eine Gemeindestraße im Außenbereich handelt.

Anwohner an den Kosten zu beteiligen, für Werner Schreiber (SPD) stand dies ohnehin nicht zur Diskussion. „Das ist kein einzelner Hof, da wohnen etwa 40 bis 50 Menschen. Die brauchen einen vernünftigen Weg.“ Außerdem würden von dort Kinder zur Schulbushaltestelle gehen.

Prioritätenliste aktualisieren

Dr. Ludwig Kamhuber (CSU) erinnerte an eine Prioritätenliste beim Straßenbau, die der Gemeinderat vor einigen Jahren mal aufgestellt hat. An der solle man sich auch orientieren.

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Ein Vorschlag, den Bürgermeisterin Petra Jackl und das Gremium aufnahm. Für den Gemeinderat gab es von der Bürgermeisterin auch gleich eine Hausaufgabe: „Fahrt doch mal mit dem Radl durch die Gemeinde und schaut, wo welche Straßen zu sanieren sind.“

Denn bevor über die Asphaltierung nach Kolbing entschieden wird, will die Gemeinde ihre Prioritätenlisten aktualisieren. Diese soll dann nach der Dringlichkeit abgearbeitet werden. Mit dieser Idee konnte sich der gesamte Gemeinderat anfreunden.

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