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Kitaverbund: Fehlbetrag zu decken

Haag – Der Kindertagesstättenverbund Haag hat den aktuellen Haushaltsplan und die Jahresrechnungen der Vorjahre auf den Tisch des Haager Gemeinderats gelegt.

Dieser billigte einstimmig nicht nur die Vorlage, sondern auch die Deckung des Fehlbetrags.

Die Betriebsführung des katholischen Kindergartens „Arche Noah“ mit der Krippe hatte die Gemeinde der Pfarrkirchenstiftung übertragen. Laut vereinbarter Defizithaftung durch die Gemeinde stand die Vorlage der aktuellen Zahlen an. Der Haushaltsplan für 2018/ 2019 schließt mit einem Fehlbetrag von 77 334 Euro. Davon wären durch die Gemeinde laut Vertrag 80 Prozent, also 61 867 Euro, zu übernehmen.

Die Besonderheit für das laufende Jahr umfasste Leiterin Sabine Materna mit einem Satz: „Der Umbau schreitet voran.“ Zu den höheren Ausgaben zählte sie die Lohnsteigerungen (7,5 Prozent). Die Personalkosten machen etwa 80 Prozent der Ausgaben aus.

Weiter habe man für die Instandsetzung einen Inventarbedarf von 112 000 Euro errechnet. Da diesmal zwei Gruppen bereits im neuen Gebäude starten, werden Malzimmer, Garderoben und Sitzgarnituren benötigt, berichtete sie weiter. Die Krippe brauche außerdem zwei Hochebenen für die Entwicklung der Motorik.

Bei den Jahresrechnungen erwirtschaftete man für 2016/1017 einen Überschuss von 122 483 Euro, für 2017/2018 einen von 120 803. Zur Vermeidung der Defizitdeckung durch den Träger und die Gemeinde können die in den Vorjahren angesparten Rücklagen verwendet werden, hieß es.

Dem Kita-Verbund gehören die Kommunen Haag, Kirchdorf, Maitenbeth und Rechtmehring an.

Das Erzielen von Überschüssen bewertete Bürgermeisterin Sissi Schätz als erstaunlich. Diese ließen sich jedoch nicht aus eigener Kraft erreichen.

Baureferent Stefan Högen auer (CSU) wollte den Grund für die späte Vorlage eines aktuellen Haushalts im Mai des laufenden Jahres erfahren. Leiterin Materna erläuterte, dass der Kita-Verbund erst im September vergangenen Jahres gegründet worden sei und man sich daraufhin erst mit dem Erstellen der Bedarfsliste befassen habe können.

Egon Barlag (Freie Wähler Haag) und Dritter Bürgermeister Herbert Zeilinger (WfH) lobten die Rücklagen: „Dann muss nichts bezahlt werden.“ Trotzdem, so Zeilinger, sollten die Verantwortlichen der Kindertagesstätte an die Eltern appellieren, sich mit Spenden zu beteiligen. Die Beiträge seien auch weggefallen.

Letzteres ist nach Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) eine Angelegenheit des Staates. Für besondere Ausgaben stünden die Fördervereine der Kindergärten zur Seite, so Schätz. xy

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