Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kiesabbau geht bis 2030 weiter: Gemeinde Aschau hat keine Einwände

Der Kiesabbau in der Grube bei Aschau-Werk kann bis 2030 weiter gehen.
+
Der Kiesabbau in der Grube bei Aschau-Werk kann bis 2030 weiter gehen.

Keine Einwände hat der Gemeinderat gegen den Antrag einer hiesigen Firma, den Abbau von Kies in der bestehenden Kiesgrube nicht weit von Aschau-Werk bis zum Jahr 2030 zu verlängern.

Aschau– Wie Bürgermeister Christian Weyrich in der Gemeinderatssitzung mitteilte, geht es dem Antragsteller nicht um eine horizontale Erweiterung der Kiesgrube. „Das Loch wird nicht größer.“ Die Abstände zu den umgebenden Nutzungen verändern sich also nicht. Statt dessen soll die Kiesgrube tiefer werden, bis zu einer Abbausohle von 411 Meter über Normalnull. Bei einer Nachbarkiesgrube sei bereits eine Abgrabung bis 410 Meter genehmigt. Das angestrebte Erweiterungsvolumen beträgt rund 23 000 Kubikmeter.

„Keine Gefahr für Grundwasser“

Um den Kies im Trockenabbauverfahren zu fördern und die Grube anschließend zu verfüllen und zu renaturieren, werde die Firma mindestens zehn Jahr brauchen, so der Bürgermeister. Aufgefüllt werde mit unbelastetem Bauschutt. „Davon geht keine Gefahr für das Grundwasser aus.“

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Auf Anfrage von Bärbel Bischoff (AWG), durch wen die Verfüllung kontrolliert werde, erklärten Weyrich und Verwaltungsleiter Stefan Kirchbuchner: Der Betreiber müsse Messungen durchführen und Werte melden. Die Fachbehörden, Wasserwirtschaftsamt und Untere Naturschutzbehörde, machen Vorgaben und überwachen die Verfüllung auch.

Nach deren Abschluss seien die Abbauböschungen nicht mehr zu sehen, außer im Norden. Aus naturschutzfachlichen Gründen soll hier nicht bis zur Oberkante des Geländes aufgefüllt werden, sondern bis bis etwa fünf Meter unter dieses Niveau. Ein Teilbereich der Böschung und damit auch die Gehölz- und Krautvegetatiton könne damit erhalten bleiben. hg

Kommentare