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Wenig Aktivitäten dank Corona

Kibitz und Co. immer im Blick: Hauptversammlung des Landesbundes für Vogelschutz Mühldorf

Überreicht wurde die LBV-Verdiensturkunde an Vorstandsmitglied Georg Meling (Zweiter von links) von Leah Reiter (links), dem Landesvorsitzenden Dr. Norbert Schäffer und dem Kreisvorsitzenden Günther Weitzer
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Überreicht wurde die LBV-Verdiensturkunde an Vorstandsmitglied Georg Meling (Zweiter von links) von Leah Reiter (links), dem Landesvorsitzenden Dr. Norbert Schäffer und dem Kreisvorsitzenden Günther Weitzer
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Auch wenn coronabedingt im vergangenen Jahr nur wenige Aktivitäten möglich waren, nutzte die Kreisgruppe Mühldorf des Landesbundes für Vogelschutz die Hauptversammlung im Kreuzerwirt zu einem Blick zurück. Zudem wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet.

Mettenheim – Dabei erhielt das langjährige Vorstandsmitglied Georg Meling als ganz besondere Auszeichnung die LBV-Verdiensturkunde. Er hatte als Gründungsmitglied 36 Jahre lang das Amt des Schriftführers inne und bleibt auch nach Übergabe seines Amtes an Tobias Biebl dem Vorstand als Beisitzer erhalten.

Geehrt wurden auch Eckart Irion und Josef Petermeier unter großem Beifall für ihre 40-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde.

Der Kreisgruppenvorsitzende Günther Weitzer zeigte in seinem Rückblick die vielseitigen Aktionsfelder der Kreisgruppe auf. Die durch Corona eingeschränkte Zeit wurde für Öffentlichkeitsarbeit nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ genutzt. So wurde im Seniorenheim in Neumarkt-St. Veit eine Musterfutterstelle errichtet, damit dort Vögel beobachtet und gefüttert werden können.

Viele geplante Veranstaltungen mussten ausfallen

Auch wenn coronabedingt bei der Kreisgruppe eine Vielzahl der geplanten Veranstaltungen ausfallen musste, gab es doch etliche Führungen, wie beispielsweise zwei Pilzwanderungen oder den Besuch des Saatgutbetriebes von Georg Hans.

Aktivitäten im Freien waren ebenfalls möglich. Durch das Anbringen von Nisthilfen konnten Höhlenbrüter und Gebäudebrüter unterstützt werden. Für das von Ingrid Schubert 2016 ins Leben gerufene Kiebitzschutzprojekt haben sich inzwischen mehr als 20 Helfer gefunden. Koordiniert wird es durch den Landschaftspflegeverband (LPV). In Zusammenarbeit mit den Landwirten werden dabei entdeckte Gelege in den Äckern und Wiesen abgesteckt, damit die stark gefährdeten Wiesenbrüter dort geschützt brüten können.

In Walkersaich konnte Storchenjunges aufgezogen werden

Die Störche entwickelten sich im Landkreis, wie auch in ganz Bayern in den vergangenen Jahren sehr gut. Erstmalig konnte im Nest in Walkersaich ein Storchenjunges aufgezogen werden und in Haag waren es schon drei. Dort und in Schwindegg wurden zwei neue Nistmöglichkeiten geschaffen. Die Beteiligung am Dohlen- und Saatkrähenmonitoring, sowie eine Spende für die Igelauffangstation in Mettenheim rundeten die Arbeit der LBV-Kreisgruppe ab.

Die Einnahmen und Ausgaben der Kasse hatte Daniela Kiermeier dargelegt. Kassenprüferin Elisabeth Herold bestätigte die einwandfreie Kassenführung.

Landesverband thematisiert Lichtverschmutzung

Ausführlich referierte der Landesvorsitzende Dr. Norbert Schäffer über die Umsetzung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“, das Thema „ Lichtverschmutzung “ und die Wiederansiedlung von Bartgeiern.

Landrat Max Heimerl (CSU) lobte den engagierten Einsatz der LBV-Kreisgruppe hervor und nannte besonders die Betreuung der Schwalben in den Mühldorfer Arkaden sowie der Störche im Thalhammer Moos und in Haag. Zudem arbeite die Kreisgruppe seit Jahren sehr gut mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes zusammen.

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