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Keine Preisunterschiede wegen Haltung bei Molkerei Jäger

Molkereichef Hermann Jäger macht keine Preisunterschiede nach der Rinderhaltung.
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Molkereichef Hermann Jäger macht keine Preisunterschiede nach der Rinderhaltung.

Mühldorf. – Im Gegensatz zu Almil will die Molkerei Jäger keine Unterschiede machen.

Das sagte Hermann Jäger, Chef der gleichnamigen Molkerei in Haag.

Eine Preisdifferenzierung zwischen verschiedenen Bauern ist nicht geplant. Weder für Haltungsform, noch für Höhe der Anlieferung, also Staffelpreis.

Wie sehen Sie solche Preisabsprachen?

Sie meinen wohl Preisdifferenzierungen. Die haben für mich Sinn, wenn eine Molkerei eine spezielle Milch verkauft, wie aus Freilandhaltung oder Weidemilch. Dies bedingt aber zwingend, dass die Milch dann getrennt gesammelt und verarbeitet wird. Eine Preisdifferenzierung, wo die Milch im Tankzug zusammengeschüttet wird ist für mich logisch nicht nachvollziehbar um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.

Wir hatten das Glück, dass wir einen Großteil der Milch über Verträge mit Supermärkten und Discountern langfristig gebunden haben. Deshalb war der Preisabschlag mit zwei Cent je Kilo Milch noch im Rahmen. Dann haben wir im September wieder um einen Cent auf jetzt 34 Cent je Kilo erhöht. Wie es weitergeht, wird in einem Preisgespräch im Februar vereinbart. Eine Senkung nach unten ist ausgeschlossen, da die Märkte stabil sind und wir Verträge mit unseren Kunden teilweise bis Herbst haben.

Wie hat die Corona-Pandemie Ihr eigenes Werk getroffen?

Die Krise war ein großer Einschnitt. Wir haben durch die Lockdowns einen Großteil unserer Produktion für Gastronomie und Hotels verloren. Im Gegensatz dazu stieg die Nachfrage bei den Discountern an, durch Hamsterkäufe vorübergehend so stark, dass wir Mengen kürzen mussten. Trotz der Nachfrage war es aber nicht möglich, die Verarbeitungskapazität von 1,5 Millionen Liter Milch im Tag auszunutzen, weil Bereiche der Produktion stillstanden. Dadurch wurden die Fixkosten erhöht. Interview: Josef Bauer

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