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Jugendtreff ersetzt Beachvolleyballhütte

Die Hütte neben dem Beachvolleyballfeld kommt weg. Dafür wird hier ein Gebäude für den Jugendtreff an das Bauhofgebäude angebaut, wo auch die Beachvolleyballer und der Verein KABA Klopfer unterkommen können.
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Die Hütte neben dem Beachvolleyballfeld kommt weg. Dafür wird hier ein Gebäude für den Jugendtreff an das Bauhofgebäude angebaut, wo auch die Beachvolleyballer und der Verein KABA Klopfer unterkommen können.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Buchbach – Das Hochwasser an Pfingsten hat Auswirkungen in vielen Bereichen.

So hat sich der Marktgemeinderat jetzt noch einmal mit dem geplanten Jugendtreff beschäftigen müssen. Er sollte in das Gebäude des neuen Bauhofes neben dem bestehenden Beachvolleyballfeld integriert werden. Da er geländebedingt aber tiefer liegt, hat das Ingenieurbüro Utzinger darum gebeten, über die Ausführung noch einmal zu sprechen.

Umdenken durchPfingsthochwasser

Im März hatte der Marktgemeinderat beschlossen, neben dem bestehenden Beachvolleyballfeld an der Schulstraße den neuen Bauhof zu bauen. Dort soll auch ein Jugendtreff seinen Platz finden. Bereits im Bauausschuss sei darauf hingewiesen worden, dass der Jugendtreff niedriger liegt als das umliegende Gelände und es bei starkem Regen zu Problemen kommen könne, berichtete Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg). Der Planer Josef Utzinger sagte jedoch, dass man das bei dem Entwurf berücksichtigt habe und gegen ein 100-jährliches Hochwasser gewappnet sei. Ein Umdenken setzte allerdings nach dem Pfingst-Hochwasser ein, als Zweifel laut wurden, ob der Jugendtreff an dieser Stelle tatsächlich die beste Idee ist. „Schließlich halten sich in dem Gebäude Kinder und Jugendliche auf“, so Bürgermeister Einwang.

Josef Utzinger hatte deshalb noch einmal die Planung überarbeitet und stellte im Marktgemeinderat vier neue Varianten vor.

Variante eins sieht eine Art Notüberlauf vor, wie man es bei Flachdächern kennt. Damit würde noch mehr Wasser bei einem Starkregen seitlich vom Eingangsbereich abtransportiert werden. Zudem könnte die Eingangstür mit einer Art Rückstauklappe gesichert werden. Diese klappt automatisch hoch, wenn das Wasser einen bestimmten Pegel erreicht hat. Variante zwei sieht vor, dass der Jugendtreff auf das gleiche Höhenniveau gebracht wird wie der Bauhof. Damit wäre es allerdings schwierig, den Jugendtreff barrierefrei und behindertengerecht zu gestalten, so Utzinger. Die Variante drei wäre, den Jugendtreff gleich in den ersten Stock zu verlegen und die Lagerflächen des Bauhofes, die dort eingeplant sind, in die ursprünglichen Räume des Jugendtreffs. Die weitreichendste Variante ist die Variante vier: Hier könnte sich Utzinger vorstellen, den Jugendtreff als eigenständiges Gebäude zu planen.

„Wir haben nun die Wahl, ob wir an der ursprünglichen Variante festhalten und so ein unkalkulierbares Risiko eingehen oder einen neuen Weg gehen“, machte Bürgermeister Thomas Einwang noch einmal klar.

Aber schnell wurde deutlich, dass die Marktgemeinderäte das Ganze geändert haben wollen. Martin Fischer (CSU/FWB) schlug vor, den Jugendtreff an der Seite zum Beachvolleyballfeld an das Bauhofgebäude anzubauen und die bestehende Hütte der Beachvolleyballer abzureißen. „Da wird eh ständig eingebrochen.“ Dann hätte man „ein gescheites Gebäude und auch die KABA Klopfer, einen gemeinnützigen Verein, mit im Boot“.

Allerdings müsste abgeklärt werden, ob dieses Vorhaben die Leader-Förderung des Beachvolleyballplatzes gefährdet. Hier sieht Bürgermeister Einwang keine Gefahr, da man nur für das Spielfeld Fördermittel bekommen habe. Planer Josef Utzinger wandte ein, dass der Bayerische Jugendring von der gemischten Nutzung bei Jugendtreffs abrate. Doch im Marktgemeinderat war man sich einig, dass man hier eine Lösung finden werde.

Zweiter Bürgermeister Manfred Rott (Wahlvorschlag Ranoldsberg) und Karl-Heinz Kammerer (CSU/FWB) befürworteten Fischers Vorschlag. Kammerer regte zudem an, das Bauhofgebäude parallel zum Beachvolleyballfeld auszurichten und es ein bisschen in Richtung Wertstoffhof zu schieben. So verliere man nicht zu viel Platz.

Machbarkeitwird jetzt geprüft

Philipp Rinberger (Umlandliste Buchbach) fragte nach, ob man bei der aktuellen Planung den Jugendtreff nicht von außen schützen könnte. Hier sah Utzinger aber keine finanzierbare Möglichkeit.

Am Ende entschied sich der Marktgemeinderat einstimmig dafür, dass die Machbarkeit des Jugendtreffs als Anbau auf der westlichen Seite des Bauhofs vom Planer geprüft werden soll. Das Ergebnis wird, so Utzinger, bis September vorliegen.

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