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Kameradschaft hat gelitten

Jubiläum bereits zweimal verschoben: Feuerwehr Buchbach möchte 2022 ihr Jubiläum feiern

Ludwig Mottinger (links) übergibt zusammen mit Kommandant Michael Mottinger (rechts) Bürgermeister Thomas Einwang (Mitte) den Ordner mit den Planunterlagen und den „bezahlten“ Rechnungen.
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Ludwig Mottinger (links) übergibt zusammen mit Kommandant Michael Mottinger (rechts) Bürgermeister Thomas Einwang (Mitte) den Ordner mit den Planunterlagen und den „bezahlten“ Rechnungen.
  • VonFranz Rampl
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Zwei Mal hat die Feuerwehr bereits versucht, ihr 150-jähriges Bestehen zu feiern. Zwei Mal hat Corona dies unterbunden und alle laufenden Vorbereitungen zunichte gemacht. Das war neben Neuwahlen, Ehrungen und Verabschiedungen ein großes Thema bei der Jahresversammlung.

Buchbach – Gleich zwei Jahre umfasste die Jahresversammlung, die im letzten Jahr wegen Corona nicht stattfinden durfte, so der Vorsitzende Ludwig Mottinger. Er begründete damit die etwas umfassenderen Berichte.

Dabei berichtete er, dass die Feuerwehr ohne Schaden aus allen vertraglichen Verpflichtungen zur Jubiläumsfeier herausgekommen ist. Erfreulich sei, dass bei der Rückabwicklung der Kartenverkäufe für den Auftritt von Martina Schwarzmann Karten im Wert von fast 5300 Euro nicht zurückgegeben und damit gespendet wurden.

Die restaurierte Fahne soll beim Feuerwehrfest 2022, das zwei Tage dauern soll, gesegnet werden. Mottinger erinnerte auch an den Feuerwehrhaus-Anbau, der in den vergangenen Jahren in Eigenregie bei Gesamtkosten von über 100 000 Euro erstellt wurde. Dazu hat die Gemeinde 25 000 Euro zugeschossen, den Restbetrag habe die Feuerwehr selbst getragen. Hinzu kommen noch die Eigenleistungen mit über 340 Stunden im Wert von über 10 000 Euro.

Minutiös trug Schriftführer Josef Schmid die Aktivitäten der Jahre 2019 bis 2021 vor. Die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren wären für die Kommunen und deren Bürger unbezahlbar, wenn sie nicht ehrenamtlich erledigt werden würden, sagte Bürgermeister Thomas Einwang. Schmid, der sich nach 30 Jahren als Schriftführer nicht mehr zur Wahl stellte, erinnerte daran, dass er 1983 bei der Feuerwehrfahnenweihe seine Frau, die damals Festmädchen war, kennengelernt habe. Deshalb übergab er dem Vorsitzenden eine Spende über 500 Euro für die Renovierung der Fahne.

Sind aus der Vorstandschaft und der Fahnenabordnung der Feuerwehr ausgeschieden: Josef Schmid, Schriftführer, Franz Mayer, Kassier und Fähnrich Anton Meindl (von links). Rampl

Einsatzbereitschaft wurde durch Corona erschwert

Kommandant Michael Mottinger sagte, dass aufgrund der Corona-Einschränkungen, die Einsatzbereitschaft besonders erschwert wurde, sei es durch die vorgegebenen Abstandsregelungen, aber auch durch die Maskenpflicht beim Einsatz. Zudem seien die Übungen weitgehend verboten gewesen, wodurch die Ausbildung erheblich zu kurz kam. Er merkte auch an, dass die Kameradschaft deutlich gelitten habe. So war es nicht möglich, Nachbesprechungen nach Einsätzen durchzuführen, oder sich nach Übungen zusammenzusitzen.

Feuerwehr hat 68 aktive Mitglieder

Die Buchbacher Feuerwehr hat derzeit 68 aktive Mitglieder, darunter drei Damen. Davon sind zwölf Gruppenführer, 20 Atemschutzträger und 23 Maschinisten. Weiter sind neun Jugendliche mit zwei Mädchen in der Jugendgruppe aktiv. 2019 waren 35 Einsätze, 2020 32 Einsätze und 2021 bislang sieben Einsätze notwendig. Für die 39 Einsätze in 2020/21 sind bislang 477 Einsatzstunden geleistet worden.

Kassier Franz Mayer berichtete über den Kassenstand in den Jahren 2019 und 2020. Er berichtete insbesondere über die finanzielle Abwicklung des Anbaus, dessen Baukosten überwiegend von der Feuerwehr getragen wurden. Trotzdem bestehe noch immer ein ansehnlicher Kassenbestand. Auch Franz Mayer stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Wehrmänner stellen Landrat wieder auf

Landrat Max Heimerl erinnerte an die Großeinsätze der Feuerwehren im Landkreis und stellte dazu fest, wie wichtig und notwendig die Arbeit der Feuerwehr ist und wie wichtig es für die Politik sei, die Feuerwehren entsprechend auszustatten. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, er nehme aus Buchbach zwei Erkenntnisse mit: Zum einen, dass ihn die Buchbacher Feuerwehr wieder aufstellt, wenn er umfällt. Dabei griff er den den Hinweis im Bericht des Schriftführers auf, dass die Feuerwehr auch im Einsatz war, um einen umgefallenen Bauzaun mit dem Wahlplakat von Max Heimerl, wieder aufzustellen. Weiter nehme er mit, dass man sich in Buchbach mit einer Spende freikaufen muss, wenn man ein Amt aufgibt.

Kreisbrandrat Harald Lechertshuber und Kreisbrandmeister Werner Müller dankten allen für ihren täglichen Einsatz.

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