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Johann Rabl ist seit drei Jahren Radwegpate

Wegpate Johann Rabl schaut auf seine App, die anzeigt, wie die Schilder genau platziert sein müssen. Huckemeyer

Mühldorf –. Die Aufgaben von Tauf- oder Firmpaten sind bekannt.

Radwegpaten hingegen sind nicht jedem ein Begriff. Hier kommt Johann Rabl ins Spiel, einer von 26 ehrenamtlichen Helfern, der für den Tourismusverband Inn-Salzach in die Pedale tritt. Die Radwege des Gebiets sind circa 1500 Kilometer lang und erstrecken sich über 55 Orte in den Landkreisen Altötting und Mühldorf.

Der 66-jährige pensionierte Polizeibeamte folgte vor drei Jahren der Annonce für die ehrenamtliche Tätigkeit als Radwegpate, da er in seiner Freizeit schon immer gerne mit dem Rad fuhr.

Ein Radwegpate kontrolliert die Beschilderungen sowie den Zustand des regionalen Radwegnetzes und der touristischen Radtouren. Rabl fährt insgesamt zweimal im Jahr die ihm zugeteilten Strecken in Mühldorf, Erharting und Mettenheim ab. Eine installierte App zeigt an, wo welche Schilder stehen und wie diese genau platziert sein müssen. Mängel dokumentiert er. Diese werden an den Tourismusverband weitergeleitet. Kleinere Reparaturen führt Rabl selbst durch.

Die Radwegpaten sind mit Montagewerkzeug ausgerüstet, um locker gewordene Schilder oder andere Kleinigkeiten ausbessern zu können. Außerdem reinigen sie auf den Kontrollrunden Schilder sowie Hinweistafeln und befreien diese von Schmierereien. Rabls Strecken betragen an die 200 Kilometer. Dabei muss er 167 Standorte in Augenschein nehmen.

Er freut sich besonders über die gestiegene Bekanntheit der Gegend: „Unsere Region lag viele Jahre im Dornröschenschlaf. Nun präsentiert der Tourismusverband im Internet und in den Medien unsere wunderbare Heimat von seiner schönsten Seite. Wir sind ein Paradies für alle Radfreunde, die genießen wollen und nicht nur stur auf Höhenmeter setzen“. huc

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