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Zustand der Bäume bestätigt Jagdstrategie

Jagdgenossenschaft Stefanskirchen: Abschussquote wird nicht erhöht

Gerettet: zwei Kitze, die die Pfaffeneders freigelassen haben.
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Rehkitze (Symbol)
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Auf der Versammlung der Jagdgenossenschaft Stefanskirchen informierten der Vorsitzende Michael Reiter und Jäger Josef Reiser zu Verbissgutachten und Abschussquoten sowie zum gestiegenen Wildschweinvorkommen in den Revieren.

Stefanskirchen – Für die Jagdgenossenschaft Stefanskirchen legte der Vorsitzende Michael Reiter auf der kürzlich im Freien abgehaltenen Jagdversammlung Rechenschaft ab. Mit Oberförster Andreas Schlegl sei ein Verbissgutachten an drei Punkten – Attenhausen, Kramerding und Zaismaier – erstellt worden. In den Revieren habe man festgestellt, dass bei der Tanne wenig Verbiss nachzuweisen sei. Dieser komme zwar an allen Baumarten vor, sei aber vertretbar, so Reiter. Der Abschuss werde deshalb nicht erhöht.

Rehe suchen im Wald Schutz vor Spaziergängern mit Hunden

Freizeitaktivitäten und Spaziergänger mit Hunden sorgen dafür, dass sich Rehe immer mehr in den Wald zurückziehen. Das erhöhe die Gefahr des Verbisses, da sie außerhalb des Waldes bei der Nahrungsaufnahme gestört werden. Reiter berichtete zudem, dass die Wildschweine teilweise in den Revieren angekommen seien.

Zum Maschinenbestand gab der Vorsitzende an, dass der Straßenhobel immer noch genutzt werde. Es gebe nach wie vor einige Straßen in Stefanskirchen, die nicht befestigt oder geteert seien. Die Genossenschaft habe eine gebrauchte Wiesenwalze erworben, für die noch ein Stützrad gesucht werde.

Die Versammlung stimmte zu, dass wieder 50 Euro an die Dorfhelferinnen gezahlt werden. Der Jagdpachtschilling wird ab 18. Juli in der Gemeinde Ampfing ausbezahlt.

Für die Jäger berichtete Josef Reiser, dass der Abschuss gut erfüllt wurde. Im Winter hätten immer wieder kleine Treibjagden stattgefunden. Reiser forderte die Anwesenden auf, sich als Treiber bei Jagden zu beteiligen. Auch der Kitzverlust hielte sich in Grenzen, so Reiser. Für die Kitzrettung haben sich die Jäger einiges an Technik wie Aufsteckblinklichter oder Sirenen angeschafft. Er warb dafür, diese Angebote zu nutzen, da das Gesetz die Landwirte in die Pflicht nimmt und hohe Strafen drohen können.

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Zufrieden zeigte sich der Jäger über das Verbissgutachten. „Unsere Jagdstrategie hat sich bewährt. Wir schießen nicht wild das Reh ab, sondern achten auf die richtige Altersstruktur im Revier. Solange es Rehe im Revier gibt, wird es immer wieder mal etwas mehr oder auch weniger Verbiss geben“, so sein Resümee.

Sollte den Waldbesitzern eine Stelle mit Verbiss besonders auffallen, bat Reiser um Meldung an die Jäger. Auch Beobachtungen beispielsweise zu freilaufenden Hunden oder unberechtigt im Wald fahrenden Fahrzeugen solle man ebenfalls den Zuständigen melden /MN

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