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WICHTIG FÜR DAS ÖKOSYSTEM

Ist der Grasfrosch in Not? – Landschaftspflegeverband Mühldorf kartiert die Laichgewässer

Da der Grasfrosch und seine Kaulquappen als Nahrung für Storch, Dachs und Co dienen, ist sein Vorkommen bedeutsam.
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Da der Grasfrosch und seine Kaulquappen als Nahrung für Storch, Dachs und Co dienen, ist sein Vorkommen bedeutsam.

Dem früher weit verbreiteten Grasfrosch geht es auch oim Landkreis Mühldorf immer schlechter. Fehlende Niederschläge im Frühling machen dem Froschlurch zunehmend zu schaffen, weshalb in den vergangenen Jahren dramatische Rückgänge der Vorkommen beobachtet wurden.

Mühldorf – An manchen Gewässern im Landkreis ist er bereits ganz verschwunden. Wie genau es im Landkreis Mühldorf um den Grasfrosch steht, soll in einem Projekt des LPV erforscht werden. Dazu werden im März und April ausgewählte Gewässer mit bereits bekannten Grasfroschvorkommen kontrolliert und erfasst. Beide Mitarbeiterinnen des LPV Mühldorf kartieren die Laichgewässer. Gefördert wird das Projekt über den Bayerischen Naturschutzfonds aus Zweckerträgen der GlücksSpirale.

Der Froschlurch und seine Kaulquappen stehen auf vielen Speisekarten

Der Grasfrosch ist eine Schlüsselart in zahlreichen Ökosystemen. Wie viele Grasfrösche es gibt, hat einen Einfluss auf andere Tierarten, da dieser Froschlurch einer Vielzahl als Nahrung dient. Ob Storch, Reiher, Ringelnatter oder Dachs – bei allen steht der Grasfrosch auf der Speisekarte. Seine Kaulquappen werden von Fischen, Libellenlarven und anderen Wasserinsekten gefressen.

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Umso wichtiger ist es, einen Überblick über den aktuellen Bestand zu bekommen und eventuelle Beeinträchtigungen zu erfassen. So können auf freiwilliger Basis und mit Einverständnis und Absprache der Eigentümer bei einzelnen Gewässern Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation für den Grasfrosch vor Ort zu verbessern.

Bürger, die Grasfrösche bei sich im Gartenteich haben, können das Projekt unterstützen.

Im Internet gibt es hierfür einen Meldebogen, auf dem verschiedene Informationen zum Gewässer und zur Anzahl der Laichballen angegeben werden können.

Dort finden sich auch Hinweise, wie man Grasfrösche erkennt und wie seine Laichballen aussehen. Der ausgefüllte Kartierungsbogen sollte dann bitte an die Geschäftsstelle des Landschaftspflegeverbandes Mühldorf, Am Kellerberg 9, 84453 Mühldorf am Inn oder per E-Mail an eknapp@lpv-muehldorf.de geschickt werden.

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