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3,6 MILLIONEN BAUKOSTEN

Isenstrolche ziehen ins eigene Heim: Ampfinger Gemeindekindergarten geht in Betrieb

Freuen sich, dass es im neuen Gemeindekindergarten endlich losgehen kann: Dritter Bürgermeister Thomas Naglmeier (von links),  Louisa Oberhofer, Kindergartenleiterin Tina Mittermeier, Elias Redl, Felix Lang, Zweiter Bürgermeister Günter Hargasser, Daisy David und Bürgermeister Josef Grundner. Stettner
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Freuen sich, dass es im neuen Gemeindekindergarten endlich losgehen kann: Dritter Bürgermeister Thomas Naglmeier (von links), Louisa Oberhofer, Kindergartenleiterin Tina Mittermeier, Elias Redl, Felix Lang, Zweiter Bürgermeister Günter Hargasser, Daisy David und Bürgermeister Josef Grundner. Stettner
  • Rita Stettner
    vonRita Stettner
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Ein bisschen länger als geplant hat die Eröffnung des neuen Gemeindekindergartens in Ampfing dann doch gedauert. Aber jetzt ist es soweit und die Kinder können in ihren neuen Kindergarten einziehen. Das Gastspiel bei den „Isenzwergerl“ hat damit ein Ende.

Ampfing – Eigentlich hätte der Kindergarten schon zu Beginn des neuen Kindergartenjahres im September eröffnen sollen. Doch Corona hat einen Strich durch den Zeitplan gemacht. Kurz vor dem Einzug in die neuen Räume gab es eine kleine inoffizielle Eröffnungsfeier, bei der die drei Bürgermeister Josef Grundner, Günter Hargasser und Thomas Naglmeier so wie Kindergartenleitung Tina Mittermeier anwesend waren.

Voller Entdeckungsfreude erkundeten die Kinder ihr neues Reich.

Bürgermeister Josef Grundner zeigte sich begeistert dass es endlich losgeht. Grundner gab an, bei den Kosten von 3,6 Millionen Euro eine Punktlandung gemacht zu haben. Zuschüsse für den Bau gibt es in Höhe von mehr als 2,4 Millionen Euro. Anschließend gab das Gemeindeoberhaupt den inoffiziellen Startschuss für die Einrichtung und lud zum Rundgang. Dazu waren auch vier Kinder geladen die vorab „ihren“ neuen Kindergarten besichtigen und testen konnten.

Konzept bestens umzusetzen

Tina Mittermeier zeigte sich sehr glücklich im neuen Kindergarten, die Leitung übernehmen zu dürfen. „Wir haben ein tolles Team zusammenstellen können“, sagte sie. Ein Dank richtete sie an das Team der Kinderkrippe „Isenzwergerl“, bei denen die beiden Kindergarten-Gruppen bis zum Einzug in die neuen Räumen Unterschlupf gefunden haben. „Rückblickend war der Umzug schon eine anstrengende Zeit“, sagte Mittermeier.

Aber jetzt überwiege die Freude, in den neuen Räumen arbeiten zu können. Ein Lob ging auch an die Gemeinde: „Wir wurden voll mit einbezogen. Wir hatten Mitspracherecht bei Raumaufteilung, Einrichtung, Materialbeschaffung und vielem mehr. So können wir jetzt bestens unser Konzept und die Konzeptschwerpunkte durch die unterschiedlich ausgestatteten Räume vertiefen.“

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Neben den Gruppenräumen und Turnraum gibt es im neuen Gemeindekindergarten auch einen Snoozleraum (Entspannung), ein Labor, ein Atelier und einen Garten für die Kinder. Bereits zwei Gruppen hat der neue Kindergarten. Insgesamt besuchen die Einrichtung derzeit 40 Kinder. Nach den Sommerferien werden es drei Gruppen sein. Insgesamt bietet der Kindergarten 105 Kindern Platz.

Bei den „Isenstrolchen“ soll es nicht nur eine reine Betreuung geben, dem Personal gehe es vor allem um Bildung. Dazu sollen die Kinder alles ausprobieren können und sich dann ihre Welt selbst erschließen. Die pädagogische Arbeit der Einrichtung orientiert sich am bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. Die Schwerpunkte liegen darin, die Kinder in ihren MINT-Fähigkeiten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern.

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„Kinder haben von klein auf einen Forschergeist. Sie wollen Dinge ausprobieren und stoßen dabei ständig auf Phänomene und Rätsel, die Anlass für ein intensiveres Erforschen und ein Fragen, nach dem Warum ergeben. Diesen Fragen wollen wir gemeinsam auf den Grund gehen“, erklärt Tina Mittermeier. Die Pädagoginnen sehen sich dabei als Entwicklungsbegleiter, die Impulse geben wollen, sodass die Kinder ihre eigenen Lösungswege entwickeln und überprüfen und Zusammenhänge erschließen können. Ein weiteres Augenmerk liegt darin, die Kinder stark machen.

Außenanlagen noch nicht fertig

Dazu gehöre auch der Umgang, wie mit Erfolgen, aber auch Misserfolgen oder Konflikten umgegangen wird. Das Personal sieht es als ihre Aufgabe, Kinder in der Entwicklung ihres Selbstwertgefühls, ihren Umgang mit Gefühlen, Konflikten, Veränderungen oder schwierigen Situationen und den Umgang mit andern Menschen zu unterstützen. Beim Thema Gesundheit liegt der Fokus auf gesunder Ernährung und Bewegung im Kindergartenalltag.

Noch nicht fertiggestellt sind die Außenanlagen, an denen aber mit Hochdruck gearbeitet wird, damit die Kinder schnellstmöglich raus können. Wer sich für die Arbeit des Kindergartens interessiert, findet diese auf der Homepage derGemeinde Ampfingunter Kindergarten Isenstrolche. Anmeldung und Fragen können auch unter kiga-isenstrolche@ampfing.bayern.de vorgenommen werden.

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