Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Insolvenzgericht bleibt in Mühldorf

Mühldorf. – In Mühldorf bleibt das Insolvenzgericht am Amtsgericht weiter bestehen.

Das teilte der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Stephan Mayer (CSU) mit.

Der vom Bundesjustizministerium erstellte Vorschlag zur Novellierung des Sanierungs- und Insolvenzrechts, mit dem die Restrukturierungsmöglichkeiten für angeschlagene Unternehmen ausgeweitet werden, hatte ursprünglich eine Konzentration der Insolvenzgerichte vorgesehen. Demnach sollten sie nur noch an Amtsgerichten angesiedelt sein, die sich am Sitz eines Landgerichts befinden. Das hätte das Aus für das Insolvenzgericht in Mühldorf bedeutet.

Mayer hat sich dafür engagiert, dass es weiterhin in den Händen der jeweiligen Bundesländer verbleibt, die Standorte der Insolvenzgerichte festzulegen. Er begrüßt die Entscheidung, dass die Institution für die Landkreise Altötting und Mühldorf bestehen bleibt: „Gerade jetzt während der Corona-Pandemie ist es umso wichtiger, dass wir vor Ort eine Institution haben, an die wir sämtliche insolvenzrechtlichen Fragen richten können.“ Die kürzeren Bearbeitungswege können, so Mayer, Verzögerungen vermeiden und die gerichtlichen Verfahren beschleunigen. Außerdem kenne das Insolvenzgericht „die wirtschaftlichen Bedingungen und Zusammenhänge unserer Region am besten“, so Mayer.

Kommentare